Ich kenn das Board nicht. Also zieht man sich als erstes das Datenblatt
des verwendeten µC. Nichts was Tante Google nicht finden kann.
Dort sieht man als erstes "Obsolete Products" quer über die Daten
gedruckt. Auf ein totes Pferd zu setzen ist nicht unbedingt das beste um
mit µC anzufangen...
Im Datenblatt steht dann
1 | Memories
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2 | – 16K to 60K bytes Program memory
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3 | (ROM,OTP and EPROM)
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4 | with read-out protection
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5 | – 256 bytes E2PROM Data memory
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6 | (only on ST72532R4)
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7 | – 1024 to 2048 bytes RAM
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ROM,OTP bedeutet, das µC nur direkt bei der Herstellung oder höchstens
einmal beim Kunden programmiert werden kann. Die Firmware kannst du also
nicht verändern. Die Firmware wird wohl irgend einen Bytecode
Interpreter für Java beinhalten, der selbigen über die serielle
Schnittstelle entgegen nimmt und im AT29C010A ablegt. Unbrauchbar, es
sei denn du willst was mit Java machen...
Selbst wenn der µC noch programmierbar wäre, hättest du das Problem
passende Entwicklungstools für den µC zu finden. Früher war es üblich
das man kräftig für Compiler und andere Tools zahlen musste.
Das ist ja übrigens der Riesenvorteil von Atmel AVR oder ARMs, das die
Entwicklungstools fast gar nichts kosten (ISP, Jtag) und die Compiler
umsonst und uneingeschränkt in der Codegröße verfügbar sind.
Deshalb würde ich dir auch lieber dazu raten einfach einen ATMEGA88 und
ein paar Kleinteile auf eine Lochrasterplatine zu pappen und mit
AVR-ISP-MKII mittels AVRStudio und WinAvr loszulegen.