Nach den ganzen Antworten will dann auch ich meine Erfahrungen kund
tun:-)
Feuchte und Temperatur lassen sich gut und reproduzierbar auslesen (ohne
Beeinflussungen ziemlich stabil und plausibel, bei Beeinflussung ändern
sich die Werte auch in plausibelen Werten). Über die Genauigkeit kann
ich noch nichts sagen, da ich erstmal nur einen von 2 Sensoren auf eine
2,54 mm Stiftleiste gelötet habe, damit es steckbretttauglich wird. Mit
einem "Standardthermometer" verglichen stimmen die Temperaturwerte auch.
Ich hatte bzw. habe noch etwas Probleme mit der CMSIS von NXP für die
LPX17xx, aber das hat (wahrscheinlich) nichts mit dem Sensor selbst zu
tun (mit dem Board hier
http://www.steitec.net/ARM-Boards/ARM-LPC1768-Cortex-M3-Board.html). Wie
weiter unten beschrieben vielleicht auch teilweise ein Doku-Problem.
Die Buchsenleiste BL 1X10G 1,27 von Reichelt ist für später übrigens nur
sehr bedingt geeignet; man muß sie natürlich auf 4 Beinchen kürzen und
vor allen Dingen die Beinchen des Sensors vorsichtig um 90 Grad
verdrehen (Torsion), damit er auch in der Buchse eingeklemmt wird. Sonst
hat er praktisch weder Kontakt noch "Festigkeit" in der Buchsenleiste.
Da muß es was besseres geben.
Über die Qualität der Dokumentation wurde ja schon an anderer Stelle
(z.B. Beitrag "Hygrosens HYT221 an Atmega8 macht nichts") berichtet bzw.
diskutiert; da sollte Hygrosens in eigenem Interesse unbedingt
ordentlich nachbessern.
>>Leider habe ich auf der Homepage auch noch keine gescheite Beschreibung
>>der beiden Statusbits gefunden, wie man (wirklich) aus dem Meßwert die
>>physikalische Größe errechnet, wie lange eine Messung eigentlich dauert,
>>wie man dem Teil eine andere Adresse zuweist bzw. die Aktuelle ausliest
>>etc.
Sonst scheinen das auf jeden Fall brauchbare Teile zu sein. Scheinen
auch andere gerade auszuprobieren, da sie bei Reichelt gerade auf "z.
Zt. nicht lieferbar" stehen. Es gibt ja auch noch eine ganze Reihe
anderer Sensoren, die dann allerdings auch schon wieder deutlich teurer
sind...