Gast
#159628
Hi, kurz gefaßt: ich kriege mit meinem Atmega16 keine serielle Verbindung von/zum PC hin. Um das Problem einzugrenzen habe ich folgendes sichergestellt: µC funktioniert, fuses sind auf den externen 8 Mhz Quarz gesetzt, das serielle Kabel funktioniert einwandfrei, der PC kann bei der eingestellten Konfiguration/Baudrate problemlos Daten auf der seriellen Schnittstelle empfangen. Da ich auch den Pegelwandler verdächtigt hatte, habe ich noch einen zweiten auf einem Steckbrett gebaut und das gleich genutzt, um zu schauen, was für Signale überhaupt durchkommen. Fazit: vom PC kommen Signale auch bis jenseits des Pegelwandlers durch (wenn man was schickt, leuchtet die test-LED kurz, die ich bei normalem Probieren aber natürlich wieder entferne). Ich hab außerdem ein kleines Programm zusammengeschnipselt (aus verschiedenem Code, den ich gefunden habe, den dann noch bisschen erweitert), das zwei Zyklen hat: senden/nicht senden und im Sendezyklus sendet es alle halbe Sekunde was auf TX. Das Signal kommt auch in jenem Fall bis jenseits des Pegelwandlers (jetzt von der anderen Seite her), genau pünktlich alle halbe Sekunde. Das outbyte an Port B nutze ich nur, um für mich mit 2 LEDs den Zykluswechsel zu visualisieren. Vielleicht wird die Baudrate ja falsch berechnet irgendwie? Allerdings dachte ich, dann würde IRGENDWAS, also garbage am Terminal ankommen, aber es kommt schlichtweg gar nichts an, obwohl das Signal ganz klar über die TX Leitung an der seriellen Schnittstelle des PC ankommt. Weil die Signale ja scheinbar fließen, nehme ich an, dass ein anderer Fehler in meinem Programm/meiner Art Daten auf die serielle Schnittstelle zu schreiben vorliegt. Das Signal liegt in der falschen Form vor. Ich besitze allerdings kein Oszilloskop. Kann mir jemand, der mehr Ahnung hat, als ich, einen Tipp geben, wie ich weiter vorgehen kann, um den Fehler weiter einzugrenzen oder mich direkt auf (m)eine Anfängerstümperei hinweisen? Ich bin mit meinem Latein nämlich wirklich am Ende. Vielen Dank und Gruß Sven