Gast
#2183249
Hallo zusammen, als kleine Hintergrundinformation: Ich habe mit einem Netzwerkanalysator einen Frequenzbereich von 1 MHz - 100 MHz in 500 kHz-Schritten aufgenommen. Das heisst, ich habe für jede der Frequenzen 1 MHz, 1.5 MHz, 2 MHz ... , 100 MHz Betrag und Phase der Reflexion. Nun kann ich ja eine inverse Fouriertransformation auf diese Daten anwenden, um mir die Stärke der Reflexion über der Zeit (und damit über den Weg) ausgeben zu lassen. Jetzt zwei Fragen: 1. Welche Auswirkungen hat es theoretisch, wenn ich statt den gesamten Bereich (1 MHz...100 MHz) zu verwenden, nur die Messwerte von z.B. 20 MHz ...100 MHz für die Trafo verwende? Wird "nur" meine Auflösung im Zeitbereich schlechter, oder passiert noch mehr? 2. Normalerweise ist bei der iFFT (bzw. ihr diskretes Analogon, iDFT) ja die erste Zeile der Wert, der zu 0 Hz, also Gleichanteil/DC gehört. Bei mir gehört der erste Wert aber zu 1 MHz (bzw. 20 MHz). Wo und wie wirkt dich das im Ergebnis aus, wenn ich der iFFT das Frequenzarray übergebe, dessen Werte bei höheren Frequenzen anfangen? Denn die iFFT "denkt" ja, sie erhalte Werte, die mit 0 Hz beginnen. Danke und Grüße T