Gast
#2224393
Hallo,
Ich leider bin ich mit der Hochfrequenztechnik weniger bewandert. Mein
problem ist, ich möchte ein Analoges Sensorsignal mit maximal 100MHz
durch ein ADC mit variabler Verstärkung (durch VGA) in ein digitales
Signal Wandeln. Soweit so gut.
Nun mein Problem:
1. Der Sensor befindet sich auf einer anderen Platine und soll durch ein
Coaxkabel mit der zu verarbeitenden Platine angeschlossen werden. Leider
habe ich noch keine Angaben darüber, wie groß die Ausgangsimpedanz des
Sensors ist, also komme ich auf die Idee, mit einem OPV zu verstärken
und eine für das Coaxkabel übliche Anpassung z.b. 50 Ohm vorzunehmen.
Muss dazu der 50 Ohm widerstand direkt zur Masse geschalten werden?
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| SIGNALQUELLE | --|OPV|------- COAX (50 Ohm) ---------| VGA | --| ADC |--
---------------- ----- | | ----- -----
| |
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| | | |
| | 50 Ohm | |50 Ohm
--- ---
| |
GND GND
Stimmt meine Anpassung für ein COAX 50 Ohm Kabel?
2. Im Datenblatt zur VGA steht, das der Eingang 800 Ohm ist. Für die
Anpassung gilt folgende Beziehungen:
Zin = R1 || 800
R2 = Zin || R1
Das Koaxkabel sieht allerdings nur den Zin und R1, R2 Dient nur zu
Terminierung, da ich nur Single-Input bei meinem VGA betreiben möchte.
Bei einem BNC Stecker sind Bereits 50 Ohm enthalten .. also würde ich
mit 50 || 800 = rund 47 Ohm erhalten. Stimmt das soweit?
3. Die beiden VGA-Ausgänge Vout+ und Vout- sind intern auf 75 Ohm
eingestellt. Nun hat aber mein ADC ein Eingangswiderstand von 10k ..
genügt es einfach wenn ich zwei 75 Ohm widerstände direkt neben den
Eingängen des OPV setze, um Reflektionen zu vermeiden?
Beide Bauteile sind auch nur wenige cm von einander entfernt, ich Frage
mich deshalb ob es wirklich notwendig ist, bei diesem Fall eine
Anpassung vorzunehmen.
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VOUT+ |---------| Vin+
VGA | | | ADC
VOUT- |---------| Vin-
------------- | | ----------------
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| |
GND GND
mfg