> Den Zusammenhang mit dem Laser hab ich aber nicht verstanden
Ein-/Auschalten des Lichtstrahls.
Ganz langsam, dann heisst es ein-/ausschalten.
Schneller damit es im Prinzip an aussieht aber ein Empfänger es von
Sonnenlicht unterscheiden kann, z.B. 36kHz, dann ist es
Amplitudenmodulation, das kann jeder Laser aber nicht jedes Lasermodul
weil die Elektronik mancher Module nur langsam den Strom regeln können,
falls also der Laser in einem Modul mit Elektronik ist muss diese
eine Modulation erlauben.
Superschnell um Daten übertragen zu können, dabei wird der Laser
ganz knapp unter dem Strom betrieben der zum Lasern notwendig ist
und nur kurz über diese Schwelle angehoben, das ist dann also
schwierig und geht mit simpler Stromregelung nicht mehr, man
braucht ICs oder aufwändigere Platinen.
> Sind die Pulse nur für den gepulsten Betrieb des Lasers notwendig
Nein.
Er ist dann nur dauernd an (Dauerstrich),
das darf man aber nicht bei jedem Laser machen (Kühlprobleme)
aber ich nehme an, du verwendetst dauerstrichfeste Halbleiterlaser.
Deine Schaltung, Strom durch Shunt, mit uC messen, per Software dann die
Gate-Spannung zum MOSFET vorzugeben, ist grober Unfug. Ein Laser ist
bereits nach Nanosekunden Überstrom defekt, denn wenn er lasert, steigt
die Energie exponentiell und bei zu viel brennt er sich die Spiegel weg.
Man verwendet die im (Halbleiter)laser eingebaute Photodiode zur
Regelung und regelt nicht den Strom sondern die Helligkeit
(Lichtleistung).
Blöderweise ist im Datenblatt (falls du überhaupt eines hast) nicht
exakt definiert welcher Strom der Photodiode zur Laserleitung gehört,
z.B. (z.B. 100uA ergibt 1mW Laserlicht), die Datenblattangaben schwanken
stärker, als man die Diode überöasten darf.
Also hat man das Problem, daß man nicht weiß, auf welchen
Photodiodenstrom man den Rehler festlegen soll, man muß ihn einstelle,
und zwar nach der LICHTLEISTUNG. Und damit hast du ein Problem, denn die
kannst du nicht messen. Man bräuchte ein Laser-Power-Meter, und die sind
dir vermutlich zu teuer.
Alsso hat man als Bastler nur 3 Möglichkeiten:
1. Man kauft eine Photodiode, lässt einen Laser bekannter Leistung
seinen komplettehn Strahl draufscheinen, und misst den Photostrom. Dann
kommt dein neuer Laser, den du so langsam aufdrehst, bis sein Strahl auf
der Photodiode denselben Strom erzeugt,. Blöderweise ist das mechanisch
vom Einfallswinkel abhängig, also braucht man eine Vorrichtung, die
beide zueinander winkelig hält.
2. Wenn man die Laserdiode ausbaut, misst man im hoffentlich nich
funktionierenden Gerät den Photodiodenstrom (meist durch Spannungsabfall
an einem vorhandenen WIderstand) und abut dann seine Schaltung so, daß
sie auch diesen Photostrom zulässt.
3. Man betreibt die Laserdiode deutlich unter ihren Maximalwerten, so
daß auch bei maximaler Toleranz des angegebenen Photostroms unter
ungünstigten Temperaturen der maximal zulässige Lichtleistung nicht
überschritten wird. Wenn man dabei nicht den Photostrom, sondern nur den
Laserstrom vorgeben will, dann muß man noch weiter unter der
Maximalleistung bleiben. So machen es die chinesischen
Billiglaserpointer "maximal 1mW, real 0.1mW", die dann manchmal nur noch
eine rote LED sind, was auch egal ist, weil die meisten Kinder die nicht
wissen was Speckles sind das sowieso nicht merken.
Daher kauft man besser keine rohen Laser sondern gibt das Extra Geld für
ein Lasermodul aus, bei dem ist der Photostrom für die angegebene
Lichtleistung schon korrekt einstellt, nur braucht man dann eben
spezielle (teurere) modulierbare Module (mit extra Modulationseingang
oder superschneller Regelelektronik damit man die Versorgungsspannung
modulieren kann) wenn man nicht nur Dauerstrich haben will, sondern z.B.
Lichtschranken aufbauen will wo ein Empfänger das Laserlicht detektieren
soll.
Rohe Laserdioden sind nämlich bei den meisten Anfängern schon vor
Benutzung kaputt.