Gast
#2279624
Hallo, ich habe schon gegoogelt, aber auf dieses Problem wird nirgends, sofern es denn tatsächlich eins darstellt, näher eingegangen. Wenn man die Drehzahl mittels Hallsensor messen will, ist es doch so, dass man diese durch die Umlaufzeit des Rotors berechnet. Aus den Grundlagen der Regelungstechnik ist mir bekannt, dass ein digitaler Regler einem analogen Regler möglichst durch eine hohe Abtastrate angenähert werden kann. (praktischerweise sollte die Abtastrate in etwa 10x größer sein, als die höchste im Regelkreis vorkommende Frequenz - also anhand der Übertragungsfunktion des offenen Regelkreises betrachtet) Ein Beispiel: Annahme: Motor dreht mit 10 Ups (also 600 Upm) - ergibt eine Umlaufzeit von 100 ms Würde ich meinen digitalen Regler z.B. mit einer Abtastrate von 1kHz implementieren, so würde ich 10x (jede Millisekunde wird der alte Drehzahlwert verwendet, aber erst nach 10 Millisekunden würde ein tatsächlicher neuer Wert gemessen werden - der dem gemittelten Wert der letzten 10 ms entsprechen würde) den alten Wert verwenden müssen. Fragen: Ist das ein Problem? Wie setzt man in so einem Fall die Abtastzeit? (theoretisch/praktisch) Theoretisch betrachtet müsste es sich hier um ein Totzeit-Glied mit veränderlicher Totzeit handeln (als Funktion der Drehzahl), insofern bestünde ja die Gefahr des Schwingens/Instabilität. mfg, Daniel