Nicht Modul sondern Modell meinte ich. Verkauft nordIC inzwischen denn
auch fertige Module?
Der nRF401 ist etwa 5 Jahre alt, da hat nordIC inzwischen
fortgeschrittenere ICs im Angebot. Wie die preislich liegen, weiß ich
nicht. Rein von der Funktion würde ich heute jedoch einen moderneren
Transceiver verwenden.
Der nRF905 und der nRF2401 beispielsweise werden beide per SPI
angesprochen. Das sehe ich eher als Vorteil, weil der Microcontroller
hier nicht mehr ständig mithören muß, sondern ihm ein Teil des
notwendigen Protokolls bereits vom nRF abgenommen wird. Problematisch
könnte eher das nicht unbedingt heimwerkerfreundliche package QFN
werden. Andererseits ist die Platine bei Funk-Geschichten sowieso schon
kompliziert.
Ich meine mich zu entsinnen, daß damals jeder IC 18 DM gekostet hat,
die 10 Stück also insgesamt 180 DM. Genau weiß ich das aber nicht mehr
und vor Allem fand das Projekt vor ca. 5 Jahren statt - in der
Zwischenzeit dürften sich die Preise geändert haben, aber der Distri
wird's schon wissen :-)
Kleiner Tip noch: Beim nRF401 kann man die Sendeleistung über einen
Widerstand einstellen. Diese Sendeleistung hatten wir anfangs auf das
maximal machbare festgelegt. Erst später haben wir mühsam
herausgefunden, daß dadurch der Empfänger übersteuert wurde, wenn beide
Kommunikationspartner dicht nebeneinander standen. Also bei kurzen
Distanzen nicht mit der Sendeleistung übertreiben. Sofern die Distanz
variabel ist, wird's leider etwas haarig, weil man dann in die
Verlegenheit kommt, regeln zu müssen. Vielleicht können die neueren ICs
diese Einstellung per Software vornehmen? Damit wäre eine Regelung
wieder praktisch realisierbar.