Gast
#2327445
Hallo! Eine Verständnisfrage: Ich verstehe eigentlich die Funktion eines Sperrwandlers und habe auch Messungen der wichtigsten Spannungen vorgenommen und kenne deren Verläufe, sowohl primär- als auch sekundärseitig eines Trafos (z.B. U_drain->GND). Über parasitäre Kapazitäten und Induktivitäten (im Trafo) habe ich mich auch informiert. Angenommen mein IC läuft mit 370kHz. Misst man nun die leitungsgebundene Störabstrahlung (auf L1 und N) Normkonform mit einer Netznachbildung + Detektor, dann ist die Störabstrahlung hoch, wenn man die Bezugsmasse der Sekundärseite nicht über einen 2,2nF Y-Kondensator (5kV-Typ) mit der Bezugsmasse der Primärseite verbindet. Warum muss man die Sekundärseite (ist ja eine Potentialinsel für sich) mit diesem Kondensator kapazitiv mit dem Rest koppeln? Ich verstehe nicht, wo die Störquelle der HF sitzt, wie der Koppelweg in den Detektor ist und was die angesprochene Y-Kapazität bewirkt. Ich zerbrech mir den Kopf darüber, was die parasitären Kapazitäten im Trafo dabei bewirken und ob sie Teil des Koppelweges sind. Ich erhoffe mir Hilfe durch einen Link auf eine erklärende Grafik, auf die ich bei meiner Suche im Netz noch nicht gestoßen bin oder durch ein paar erklärende Worte. ich hoffe, dass Problem war klar formuliert und bedanke mich schonmal im voraus.