Gast
#2331586
Hallo Freunde, ich hab mal eine Frage zum Verständnis. Ich habe einen schnell-reagierenden Drucksensor mit einer SPI-Schnittstelle. Diesen setze ich in einer Umgebung ein, in der es hochfrequente mechanische Vibrationen gibt. Mich interessieren nur langsame Änderungen (bis max. 10Hz), die hochfrequenten Anteile möchte ich nicht haben. Wenn ich den Sensor mit 500Hz auslese, sehe ich auf den Meßwerten seltsame langsame Schwingungen, die meiner Vermutung nach Aliasing-Artefakte der Vibrationen sein müssen (denn wenn ich die Vibrationen testweise abstelle, ist alles wunderbar glatt; allerdings kann ich die Vibrationen im Normalbetrieb nicht vermeiden). Ich gehe jetzt mal davon aus, daß der Sensorhersteller so clever war, zwischen Druckgeber und ADC ein Anti-Aliasing-Filter einzubauen hat und den ADC schnell genug abzutasten. Und mal anders herum gefragt: wenn der Sensor keinen Aliasing-Filter hätte, wäre er dann überhaupt brauchbar? Das bedeutet doch dann aber in der Konsequenz, daß ich den Sensor auch mit der internen Samplingfrequenz der Sensor-ASICs auslesen muß, denn sonst erzeuge ich durch meine "Auslese-Abtastung" selbst wieder Aliasing, oder? (Kann's gerade nicht austesten, ist ja Samstag) Grüße, Dosmo