sven m (Gast) schrieb:
> ich habe vorher mit halogenlampe am kabel über der platine hängend
> belichtet und selbst die ergebnisse waren besser
Die Erfahrung macht man schnell beim Übergang zu UV-Röhren.
Punktlichtquellen sind rel. einfach zu handhabende Lichtquellen, leiden
nur darunter, zu wenig wirksamen UV-Anteil mitzubringen. Meine
Belichtungen mit Halogenlicht waren stets auf Anhieb erfolgreich. Nur
die Hitze und der Energieverbrauch nebst Belichtungszeit waren weniger
angenehm, darum Umstieg auf Röhren.
> belichtungsgerät gekauft 2 röhren drinne
> nun habe ich aber trozdessen probleme mit der gleichmäiskeit direkt über
> den röhren isses gut und zwischen den röhren unterbelichtet oder auf den
> lampen überbelichtet und der restgut
2 Röhren sind nicht gerade viel. Da wirst du ordentlich Abstand zur
Platine halten müssen, um eine gleichmäßige Ausleuchtung zu
gewährleisten. Probiere mal 20 cm Abstand und mach ein paar
Probebelichtungen (oder eine Belichtungsreihe). Die Belichtungszeit
entsprechend verlängern.
Wie sieht denn deine Entwicklerkonzentration aus?
> basis mtl is von reichelt 1,5mm doppelseitig.
Bungard?
> film overheadfolie laserdrucker 2 übereinander damits unduchsichtiger
> wird
Das funktioniert aufgrund der praktisch perfekten Lichtundurchlässigkeit
bei zwei Folien übereinander sehr gut, wenn (SEHR WICHTIG) man das
Problem der Unterstrahlung berücksichtigt, das die zweite Folie
zwangsläufig bei Röhren mit sich bringt. Ich musste bei mir den Abstand
trotz starkem Andruck der Folie(n) auf die Platine extra wegen der
zweiten Folie vergrößern, um die gleiche Leiterbahnstärke von 12 mil im
Ätzergebnis beizubehalten. Bei geringerem Abstand wurden die
Leiterbahnen sonst auf ca. 10 mil (geschätzt) durch Unterstrahlung
(seitlichen Lichteinfall) verdünnt. Das Problem wirst du allerdings
denke ich bei nur 2 Röhren nicht so stark spüren, wie ich bei mir mit 6
Röhren. Eine Belichtungsfolie (= 2 übereinander fixierte Folien) hatte
ich einmal versehentlich verkehrt herum aufgelegt (damit lag eine
Druckseite nicht mehr auf der Platine auf). Ein lustiges Unterfangen.
Danach hatte ich statt 12 mil plötzlich "Feinstleiter-LB" (irgendwas
geschätzt zwischen 4 und 6 mil), dennoch perfekt gleichmäßig und ohne
Unterbrechungen.
Also bei Folien übereinander genügend Abstand zu den Röhren halten!
Falls das Belichtungsbild unscharf erscheint stimmt zusätzlich was nicht
mit dem Andruck der Folie auf die Platine. Also Belichtungsbild vor dem
ätzen mal kontrollieren. Beispielsweise bei kleinen dünnen Schriften
sieht man Fehler im Belichtungsbild immer sehr schnell. Bei unscharfer
Belichtung verschwinden diese Schriften sonst teilweise oder ganz im
späteren Ätzbad und das möchte man ja nicht.