wie mhh es sagte die Bandbreite des Signales auf die Bandbreite des
Übertragungskanales anpassen. Du benutzt ja eine MLS um ein möglichst
weit im Frequenzbereich gepreiztes Signal zu erzeugen. Dh. mit anderen
Worten, eine MLS benötigt prinzipbedingt im Übertragungskanal eine enorm
große Bandbreite.
1.) das das Signal durch die Übertragungscharakteristik der
Lautsptrecher, Mikrofone, Verstärker, Kopplung der
Lautsprecher/Mikrofone an das Gasgemsich Luft usw. "deformiert" wird
spielt für dich erstmal keine Rolle. Das Gute an der Verwendung der MLS
ist ja gerade das man das SNR unabhängig vom Übertragungskanal machen
kann.
2.) du kannst das MLS-Signal auf eine Trägerfrequenz aufmoduilieren was
zur Folge hat das die nötige Bandbreite sich reduziert. Ich habe bei
meinen Experimenten mit akustischer Triangulierung mit einem BPSK
modulierten Signal gearbeitet, um exakt dein Problem zu umgehen.
Notwendig ist das im Grunde nicht. Das BPSK Signal erzeugst du indem du
die MLS in ein Manchastercode umwandelst. Also für ein MLS-1Bit sendest
du ein 0 und 1 Bit, für ein MLS-0Bit sendest du eine 10 Kombination.
Fertig ist dein BPSK Signal. Auf Empfängerseite tastest du das Signal
mit doppelter Rate ab und subtrahierst einfach den nachfolgenden Sample
vom vorherigen. Danach machst du über die so dekodierten Siognale deine
Korrelation (ich nutze die FHT = Fast Hadamard Transformation für MLS).
Gruß Hagen