Also bei 256 Stützstellen (= 2^N = 2^8) hätte ich bei der
Aufwandsabschätzung mit N*2^N = 8*2^8 = 2048 Rechenoperationen.
Bei 10MHz wären das doch etwa 200us, wenn ich 1-Cycle-Operationen hätte,
oder? Gesetzt der CPU braucht pro Multiplikation und pro Addition 100
Cycles, dann wären es 20ms, Soweit richtig, und wieviele Cycles sollte
Man realistisch für eine Addition und eine Multiplikation einplanen?
Dann hätte ich noch ein paar weitere allgemeine Fragen dazu:
Kann eine FFT quasi online gerechnet werden, während neue Messdaten
eingehen, oder muss die FFT mit jedem neuen Messpunkt aus dem kompletten
Messdatenvektor neu ermittelt werden?
Ich meine damit, ob es realistisch möglich ist, die FFT aus 512 Punkten
zu berechnen, und sobald ein neuer Messwert eingeht, die 511 alten
Messpunkte derart mit dem einen neuen Messpunkt zu kombinieren, dass der
Rechenaufwand für die aktualisierte FFT nicht mehr so groß wird?
Bei meiner Anwendung werde ich im 20ms-Takt jeweils 5 Messwerte
AD-Wandeln müssen.
Zwei davon muss ich einer FFT von jeweils 512 Punkten unterziehen. Die
übrigen Messwerte sollen einen Vektorbetrag bilden, d.h. drei mal
quadrieren, drei mal Addieren und die Wurzel draus ziehen... und nun
muss ich dafür eine Aufwandsabschätzung durchführen, um einen sinnvollen
uC auszuwählen.
Schlussendlich sollen die Daten in regelmäßigen Abständen per Funk ab
einen Rechner zur Visualisierung übertragen werden.
mfg