Ich würde als "virtuelles Oszi" ein anständiges Videoschnittprogramm
bemühen, welches eine Timelinedarstellung für Video und Audio bis auf
Frameauflösung hat z.B. Adobe Premiere.
Damit könnte man "Synchron" insofern kontrollieren, ob das Audiosignal
bei einem bestimmten Videoframe startet, bereits im Wunschpegel
vorhanden ist oder endet.
Den speziellen Videoframe fürs Audiosignal erkennt man am Timecode oder
mit blossem Auge am Inhalt (hoffentlich, denn das ist bei gefilmtem
Realbild nicht einfach; bei einem künstlichen Frame schon) und den
Audioframe am Pegel.
Diese prinzipbedingte max. Auflösung ist aber nur erreichbar, wenn das
Audiosignal sehr kurze Flanken hat. Eine DVD mit diesen brutalen
Audiosignalen möchte ich mir wahrscheinlich nicht anhören.
Foppen kann einen die verlustbehaftete Kompression mit Zwischenframes
und Keyframes an ungeeigneten Stellen und der Interleave von Audio- und
Videodaten in der Gesamtdatei. Da kann ich mir gut vorstellen, dass
nicht alle DVD Player das 100%ige Wunschmaterial auch 100% exakt gleich
abspielen. Wenn es im Projekt darauf ankommt, würde ich den Endtest mit
dem speziellen DVD Player machen.
Schnitttechnisch ist es aus meiner Hobbyerfahrung heraus eher so, dass
man beim Vertonen von Effekten gezielt Audio- und Videospur minimal
versetzt, um einen angenehmen Gesamteindruck zu erreichen.