Motor Dreieckschaltung

OP #2437699
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Hallo!

Unter der Gefahr, hier im falschen Forum gelandet zu sein, werde ich mal 
mein Problem Umreißen.
Ich möchte zumindest mal theoretisch, wünschenswerterweise aber auch 
praktisch (ohne große Anforderungen) eine Feldvektor-Ansteuerung für 
einen bürstenlosen Motor zusammenschustern.
Ich habe den Teil der Wandlung 3 Spannungen -> 3 Ströme -> Drehmoment 
bereits realisiert und es ergeben sich auch Werte, die Sinn für mich 
ergeben. Mein Problem ist nun, um einen Regelkreis für den Strom (also 
den gerichteten, eigentlich 3 Ströme) aufzubauen, müsste ich ja nun 
irgendwie die Ströme messen. Allerdings habe ich den Motor bislang als 
Dreiecksschaltung modelliert und entweder sehe ich den Wald vor lauter 
Bäumen nicht, oder aber für so eine Dreiecksschaltung lassen sich die 
Strangströme gar nicht so einfach bestimmen (modellieren und simulieren 
natürlich kein Problem, aber physisch messen?).
Ziel soll eine FV-PWM sein, daher habe ich es im kleinen auch erstmal 
mit keinem Drehstromsystem zu tun (für das es ja die tollen 
Wurzel-3-Formeln gibt).

Mir ist es zugegebenermaßen sehr peinlich mit dieser Frage an euch 
heranzutreten, irgendwie habe ich im Gefühl dass die Antwort sehr 
einfach ausfallen wird. Aber was muss, das muss!

Viele Grüße,
Michael
Gast #2437879
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>eine Feldvektor-Ansteuerung für
>einen bürstenlosen Motor zusammenschustern.
Wenn ich das richtig sehe willst du die Ströme Messen und danach 
Rückschlüsse für die Phasenlage (Kommutierung) ziehen.

Microchip hat zu diesem schwierigen Kapitel gute ANs gemacht, schau dir 
mal Sensorless Field Oriented Control (FOC) forAC Induction Motors 
(ACIM)
und
dsPICDEM™ MCHV Development System User’s Guide

Letzteres ist ein kompletter Umrichter, bis zum letzten Fitzelchen 
erklärt, inkl Source.
OP #2438276
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Hallo ihr!

Ich hatte mir diese Funktionalität als Teil eines 
Drehmoment-Regelkreises vorgestellt. Außerdem hatte ich mir erhofft aus 
den Werten die Winkelgeschwindigkeit berechnen zu können (Die Lage 
möchte ich extern erfassen). Aber mir fällt auf, dass ich für letzteres 
ja auch in der gegen Ende eines "Basisvektor"-Pulses die Spannung über 
dem jeweils inaktiven Strang messen könnte, müsste natürlich schnell 
gehen.
Vielleicht habe ich auch die Auswirkung der Wicklungsinduktivität weit 
überschätzt, ich war intuitiv davon ausgegangen, dass man sozusagen 
einen "Overdrive" für den Strom braucht (Also im Anlauf kurzzeitig mehr 
Spannung), um schneller den Sollstrom (entspricht Sollmoment) zu 
erreichen.
Natürlich kann ich das ganze auch ohne eigenen M-Regelkreis in den 
Winkel- und Winkelgeschwindigkeitsregelkreisen behandeln und mit der 
Stromsteuerung leben.
Immerhin kann ich die beiden Ansätze ja in der Simulation miteinander 
vergleichen, dort komme ich ja auch an die Strangströme.

Ich weiß, das klingt alles diffus und planlos, das kommt daher, dass es 
das auch noch ist ;) Ich wurschtel mich da so rein :)

Viele Grüße,
Michael

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