...also die obige Frage konnte ich mir mitlerweile selber beantworten,
LB dient einzig dazu, die Impedanz anzupassen, wobei die Gesamtlänge
stets im Bereich von LF+LB+H ~ Lambda/4 liegen sollte...
Nun eine weitere Frage:
Zu Monopol-Antennen habe ich gelesen, dass die GND-Plane mindestens 1
Lambda ausmachen sollte.
Die Theorie dahinter ist ja, dass aufgrund der sich ausbildenden
Spiegelladung die zweite Hälfte des Monopols quasi simuliert wird und
somit die elektrische Länge einer Monopolantenne über "perfektleitendem"
GND quasi verdopelt wird.
Nun frage ich mich dazu, wie diese Forderung im Detail zu verstehen ist.
Um ein beliebiges Gebilde spiegeln zu können, sollte GND natürlich
mindestens die selbe Höhe haben, wie das zu spiegelnde Objekt, sonst
würde es ja in die Spiegeltiefe nicht reinpassen, so weit so klar.
Demnach käme ich jedoch für z.B. einen Lambda-Halbe-Strahler auf eine
GND-Tiefe von ebenfalls Lambda-Halbe.
Warum aber empfiehlt die Literatur einschlägig, die GND-Fläche in den
Bereich von einem ganzen Lambda auszuführen, obwohl dem zugrunde
liegenden Spiegelladungsprinzip theoretisch mit einer GND-Tiefe in genau
der selben Höhe des gespiegelten Objekts Rechnung getragen sein sollte?
In diese Kerbe fällt dann auch gleich meine nächste Frage:
Wie muss die Forderung der GND-Tiefe umgesetzt werden, wenn z.B. eine
Inverted-F-Antenne (IFA) umgesetzt werden soll?
Diese ist ja nun "geknickt", d.h. sie erscheint in der Spiegelebene doch
ebenfalls geknickt. Demnach müsste meine GND-Fläche doch "eigentlich"
nur genauso groß sein, meine IFA hoch ist?
...mfg und allen Lesern schonmal ein Dankeschön im Voraus.