Hallo, hier im Forum habe ich schon einige Antworten gefunden, bräuchte aber noch etwas Hilfe bei folgender Problemstellung: Ich möchte einen Leiter, welcher sich isoliert und ungeerdet in einem HF-Feld mit ca. 50-120 MHz befindet, so gut wie möglich gegen dieses Feld schirmen. Der Leiter ist ca. 40 cm lang und sehr dünn, ca. 1 mm im Durchmesser (ein Draht). Wird eine Schirmung mit einer (vom Leiter isolierten) dünnen Silber- oder Kupferbeschichtung ausreichen, auch wenn sie nicht geerdet ist? Aufgrund des Skin-Effektes wäre die Eindringtiefe des Feldes bei den Frequenzen ja nur sehr gering. Nur weiß ich nicht, ob das auch ohne Erdung geht, also so eine Art Faradayscher Käfig. Vielen Dank für Eure Gedanken dazu! Frequenzenfänger
Gast
#2458256
Hi, Kai, > Ich möchte einen Leiter, welcher sich isoliert und ungeerdet in einem > HF-Feld mit ca. 50-120 MHz befindet, so gut wie möglich gegen dieses > Feld schirmen. Der Leiter ist ca. 40 cm lang und sehr dünn, ca. 1 mm im > Durchmesser (ein Draht). > > Wird eine Schirmung mit einer (vom Leiter isolierten) dünnen Silber- > oder Kupferbeschichtung ausreichen, auch wenn sie nicht geerdet ist? Nein. Weil dieser Pseudo-Schirm von der Welle errregt wird und damit selber strahlt. Das funktionierende Beispiel ist das Koaxialkabel - Außenleiter beidseitig geerdet. Selbst beim Koaxkabel empfängt der Innenleiter einen Rest der äußeren Strahlung infolge der endlichen Widerstände des Außenleiters. Ciao Wolfgang Horn
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