Eingangswiderstand Magnetron

Gast #2480280
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Die Heizung läßt sich einigermaßen leicht prüfen: am Haupttrafo sind 
einige wenig Windungen dicken Drahts, die zur Heizung des Mgnetrons 
gehen. Abklemmen, messen: sollte im der Größenordnung 1 Ohm oder weniger 
sein.

Machte selbst die Erfahrung, dass bei einfachen Mikrowellen die simple 
Steuerungsmechanik anfällig ist. Z.B. wird die Leistungsverstellung 
durch zyklisches Ein-/Ausschalten erreicht, eine Art elektro-mechanische 
PWM.

Achtung, am Magnetron liegen im Betrieb Kilovolt an! Oft ist die Anode 
auf Masse, während die direkt geheizte Kathode auf -xKV liegt: deshalb 
ist das Messen der nur wenigen Volt großen Heizspannung ebenfalls ein 
Risiko.

Wenn du nicht genau weist was du tust besser Finger weg.
Gast #2481004
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Habe noch eine Prizipschaltbild einer Mikrowelle um ds Magnetron 
gefunden. Die mir bekannten Geräte sehen so ähnlich aus.
Wenn man ohne Gefahr von Hochspannung und Strahlung auf Fehlersuche 
gehen will, am Besten die Hochspannungswicklung abklemmen (im Bild "RD") 
und dick isolieren. Die Heizung allein ist ungefährlich.

Die Schalt-Elektromechanik hat oft einen eigenen, separaten kleinen 
Trafo. Manchmal hängt der kleine Antriebsmotor aber auch direkt an 230V.
Angehängte Dateien:
Gast #2481515
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Hi, Andi,

> weiß hier jemand zufällig, wie hoch der Eingangswiderstand
> von nem funktioniernden Magnetron für die Mikrowelle ist?

Im ersten Moment dachte ich an einen "Cross Field Amplifier". Das ist 
eine Variante des Magnetrons, deren Raum zwischen Kathode und Anode 
nicht als Ring ausgeführt ist, sondern wie das Zeichen "Omega" - also 
mit Ein- und Ausgang.

Das eigentliche Magnetron aber ist ein selbsterregter Oszillator und hat 
keinen Eingang außer Heiz- und Anodenspannung.

Ciao
Wolfgang Horn

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