Alu ist zwar paramagnetisch, allerdings führt auch paramagnetisches
Material zu einer Feldverzerrung. In kleinen Mengen ok (ich verwende
z.B. kleine Triminduktivitäten, die mit einnem Alukern abgestimmt
werden), aber größere Mengen würde ich nicht ins MRT bringen.
Problematisch wird eher das Einbringen des Aluminiums ins MRT, denn die
entstehenden Wirbleströme sind dem Feld im MRT entgegengerichtet und
bremsen die Bewegung ab.
Du hast recht, im allgemeinen werden die Wasserstoffkerne angeregt.
Daher stellt sich natürlich auch dir Frage, wie gut man Glasfasern sehen
würde. Durch Suszebtibilitätsartefakte werden zumindest die Grenzflächen
sichtbar, aber das hängt auch vom verwendeten Material ab.
Beispielsweise gibt es Sp02-Monitoe, die ihr Signal über Lichtleitfaser
aufnehemn. Die Auswerteelektronik sitzt dann außerhalb des Magneten.
Bei X-Kern Messungen werden andere Kerne angeregt, bspw. Cis-Platin oder
Kohlenstoff. Dann ändert sich auch die verwendete Frequenz.
Wie groß sind denn die Fasern bzw. die Ummantelung? Welches Material
genau?
LG,
John