Aluminium und Glasfaser sichtbar im MRT?

Gast #2486801
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Moin,

weiß jemand von euch ob man in Aluminium eingegossene Glasfasern im MRT 
darstellen kann oder ob man durch das Alu nicht "durchgucken" kann.
Ich habe nur gefunden, dass meistens Wasserstoffkerne in Resonanz 
gebracht werden. Die hätte ich bei Alu und Glasfaser ja nicht drin, aber 
werden vielleicht trotzdem irgendwelche anderen Kerne angeregt?

Grüße

Eike
#2486813
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Alu ist zwar paramagnetisch, allerdings führt auch paramagnetisches 
Material zu einer Feldverzerrung. In kleinen Mengen ok (ich verwende 
z.B. kleine Triminduktivitäten, die mit einnem Alukern abgestimmt 
werden), aber größere Mengen würde ich nicht ins MRT bringen.

Problematisch wird eher das Einbringen des Aluminiums ins MRT, denn die 
entstehenden Wirbleströme sind dem Feld im MRT entgegengerichtet und 
bremsen die Bewegung ab.

Du hast recht, im allgemeinen werden die Wasserstoffkerne angeregt. 
Daher stellt sich natürlich auch dir Frage, wie gut man Glasfasern sehen 
würde. Durch Suszebtibilitätsartefakte werden zumindest die Grenzflächen 
sichtbar, aber das hängt auch vom verwendeten Material ab. 
Beispielsweise gibt es Sp02-Monitoe, die ihr Signal über Lichtleitfaser 
aufnehemn. Die Auswerteelektronik sitzt dann außerhalb des Magneten.

Bei X-Kern Messungen werden andere Kerne angeregt, bspw. Cis-Platin oder 
Kohlenstoff. Dann ändert sich auch die verwendete Frequenz.

Wie groß sind denn die Fasern bzw. die Ummantelung? Welches Material 
genau?

LG,
John
Gast #2486828
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Vielen Dank schon mal für die Antworten.

Verzerrungen sind schon mal schlecht weil es um die genaue Lage der 
Glasfasern im Alu geht. Das Alu sind quasi quadratische Scheiben mit 
einer Dicke von 4-5mm und und einer Kantenlänge von 50mm.

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