Quarz und Kondensatoren: Maximaler Abstand zu den XTAL-Pins

#2488023
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Je cm gibt es 1..3pF Kapazität, je nach Leiterplatte und der 
Quarzoszillator wird auch ohne die Kondensatoren aus dem Datenblatt 
schwingen. Also spart man sich sogar etwas Aufwand.

Wer aber etwas über EMV (elektromagnetische Verträglichkeit) weiß, wird 
solch lange Quarz-Zuleitungen vermeiden.

Irgendwelche Schalt- und Digitalsignale in der Nähe können sehr schwer 
auffindbare Störungen verursachen, denn Kontroller benötigen einen 
stetigen Takt, ohne Stolperer durch eingestreute Impulse.

Dumm ist halt, eine sichere Grenze kann man nicht angeben. In sehr 
störungshaltiger Umgebung sind schon 3cm zu viel. Auch wenn es um 
Abstrahlung geht, zählt jeder Millimeter. Andererseits kann es auch mit 
15cm Länge noch gutgehen.
#2488270
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kritisch in welcher Beziehung??
Ja, ich setzt die auch (fast) immer direkt ran.
Einmal ging das nicht - es sind mir keinerlei Beschwerdchen aufgefallen.
Störabstrahlung hielt sich in Grenzen (annähernd sinusförmiges Signal), 
Fehlfunktionen duch gestörte Oszillatorfunktion sind mir nie 
aufgefallen. Davon sind einige 1000 gebaut worden. Erst voriges Jahr 
durch einen wesentlich kleineren Keramikresonator ersetzt worden, der 
passte dann direkt an den Chip.
Gast #2488302
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>kritisch in welcher Beziehung??

Die Leitung zum Eingang des Pierce-Oszillators ist recht hochohimg. 
Schon die kleinste Störung auf dieser Leitung bewirkt, daß der Inverter 
vor oder nach dem eigentlichem Zeitpunkt umschaltet, also die Frequenz 
nicht mehr stimmt. Zu große Störungen können den ganzen Oszillator auch 
regelrecht lahmlegen.

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