Hallo, ich experimentiere gerade mit einem RFM12-Modul von Pollin und möchte prüfen, ob der Sender überhaupt sendet. Aus diesem Grund wollte ich eine kleine Schaltung bauen. Es gibt zwar von ELV ein Testgerät (SC868), aber ein Eigenbau wäre interessanter... Das Gerät von ELV enthält einen Schwingkreis (Print-Leiterschleife mit 1,2pF Parallel-Kondensator)und einen nachfolgenden Diodendetektor zur Messung einer Gleichspannung. Kann mir jemand erklären, ob die Leiterschleife eine magnetische Antenne ist und wird die magnetische Komponente der EM-Welle gemessen? Demnach müsste die Printspule (1 Wdg.) einen Wert von ca. 28nH haben. In dem ELV-Artikel zum SC868 (ELV06/2001) wird eine Bandbreite von 20MHz angegeben. Diese Angabe ist wahrscheinlich nur messtechnisch zu erfassen und ist nicht zu berechnen, weil die Güte ja nicht bekannt ist. Kann man die Bandbreite ungefähr abschätzen, wenn man einen Dipol (L=173mm) als Antenne verwenden würde? Dann könnte ich eine Hf-Diode an die Anschlüsse des Dipols anbringen und eine DC-Spannung über die Diode herausfiltern. Der Vorteil ist, dass ich alles auf einer Lochrasterplatine aufbauen könnte und die Printspule nicht brauchen würde. Die Frage ist nur: Wie selektiv (Bandbreite) ist diese Schaltung? Mfg Heinz
Gast
#2533891
Haben die RFM12 nicht einen Antennenanschluss? Man könnte dann doch direkt mit einer (Schottky)Diode herangehen, wenn es nur um Nachweis von HF geht. (Am einfachsten gleich Spannungsverdoppler, kapazitiv eingekoppelt und dann ans Multimeter). Ansonsten ist eine Schleife mit 28 nH klein gegen die Wellenlänge und wird bevorzugt das Magnetfeld aufnehmen/abstrahlen.. Die Güte wird wegen der Last durch den Gleichrichter nicht besonders hoch werden, dazu kommen die Strahlungsverluste der Schleife. Mit B = d * f_0 kommt man auf ein Q von ca. 40, das erscheint noch realistisch, mit Gleichrichter dann vielleicht weniger. Ein Halbwellendipol hat viel höhere Strahlungsverluste (das ist ja bei einer Antenne auch gewollt). An und für sich sind Antennen ja frequnezabhängige Wellentypwandler. Theoretisch ist er (sofern verlustfrei aufgebaut) mit dem Strahlungswiderstand des freien Raumes (120 * π Ohm) ideal verkoppelt und transformiert den auf seinen Fußpunktwiderstand (je nach Aufbau um die 73 Ohm herum) und das in einem doch relativ breiten Frequnezbereich, (wenn auch dort nicht mehr ganz ohmisch.). So richtig eine "Güte" wie beim Schwingkreis zu definieren fällt schwer und erscheint ziemlich akademisch: Da der Dipol z.B. eine Richtwirkung hat, müsste man das auch berücksichtigen, auch, dass er auf Oberwellen strahlt. Willst du mit Dipol messen, musst du natürlich dem RFM12 auch eine Antenne verpassen. Auf die ganz Schnelle habe ich bei Pollin nichts von einer eingebauten Antenne bei den Modulen entdeckt, stimmt das?
Gast
#2534376
Wenn es nur darum geht zu sehen ob das Modul sendet reicht in der Regel ein mA-Meter in der Zuführung der Betriebespannung. RFM12 bei 3V: Rx und Tx OFF ca 5mA Rx on ca 16mA Tx on ca 30 mA bei 0dB (Power Management)
weil wir gerade dabei sind, Ist es möglich bei dem Modul ein analoges Signal des Empfängers vor dem Demodulator abzugreifen und so das Bband zu scannen und unbekannte Ssender zu sniffen? Klar ein zyklischer parameterwechsel ist möglich aber die burst sind kurz und die kanalzahl hoch, da wird wohl viel durch die lumpen gehen. Deshal Scheunentor auf und erst mal sehen was reinmüllt, gefiltert soll das Rauschen dann werden. Wäre so etwas (eventuell auch an nicht als extern definierten aber) erreichbaren Punkten machbar? MfG
Gast
#2535746
Das analoge RSSI Signal ist an einem VIA zugänglich. Gilt sowohl für die RFM01 als auch für die RFM12 Module.
Danke Rainer, das wollte ich lesen. Ich habe mir auch gerade 4 Stück RFM12 868MHz zugelegt, aber noch nicht mal ausgepackt.
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