Wo Doktor machen?

Gast #2542985
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Nein, Doktor ist keine reguläre Ausbildung sondern ein 
wissenschaftlicher Grad, ein Studium ist also immer Grundvorraussetzung. 
Wobei, prinzipiell bieten Firmen schon Doktorantenstellen an, 
wahrscheinlich aber in Verbindung zu Universitäten.
#2543071
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Es gibt ein Industriedoktorat. Dabei muessen sich die Unternehmen 
verpflichten den Doktoranden nicht mehr wie die Hochschule zu 
bezahlen...
Die bei Doktoraten ueblichen 12 bis 14 Stunden pro Tag darf der 
Mitarbeiter dann aber auch abreissen. Das Ganze laeuft dann unter der 
Aussicht der Hochschule.
Gast #2543323
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Zuckerle schrieb im Beitrag #2543108:
> Alles Quatsch was hier verzapft wird.


Sicherlich meinst du damit deinen fehlerhaften Text?


> Natürlich kannst du Promovieren, bist zum Beispiel Spezialist auf einem
...
> annerkannte Kapazität, dann kannst du den "Nachweis der SELBSTSTÄNDIGEN
...
> wissentschaftlichen Arbeit" sprich Promotion auch ohne einschlägiges
...
> Der normale Weg ist es aber nicht, da must du schon was bringen.
...
> Da must du aber schon eine herrausragende Kapazität sein.
Gast #2543649
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Ich schließe grad meine Promotion zum Dr.-Ing. ab und hab daher ein paar 
"Insiderinformationen".

Das Promotionsrecht haben in Deutschland ausschließlich die 
Universitäten. Leute, die ihren Doktor in einem Unternehmen gemacht 
haben, gibt es also nicht wirklich. Normalerweise haben die 
entsprechenden Unternehmen Kooperationen mit Lehrstühlen laufen. 
Geforscht wird im Unternehmen. Die daraus entstehende Dissertation muss 
aber trotzdem von einer Uni akzeptiert werden. Die Disputation findet 
dann auch in der Uni statt.

Im Prinzip kann jeder eine Dissertation einreichen. Ohne Doktorvater, 
der an der Uni lehrt und das unterstützt, wird die aber wohl immer vom 
Promotionsausschuss abgelehnt. Mit Doktorvater eigentlich immer 
angenommen. Im Prinzip muss man also nur seinen Doktorvater davon 
überzeugen, dass die Dissertation so abgabefähig ist.

Übrigens sind 12-14 Stunden-Tage weit überzogen. So wenig , wie in den 
letzten paar Jahren, hab ich noch nie gemacht und das auch noch für das 
Gehalt eines Gymnasiallehrers. Wichtig ist es halt, immer am Ball zu 
bleiben, sich selbst zu motivieren und Rückschläge zu verkraften. Man 
verliert auch irgendwie den Respekt vor Leuten mit Doktortitel und vor 
allem vor Leuten, die im öffentlichen Dienst beschäftigt sind...
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