Gast
#2573141
Hallo! meine Frage passt vermutlich ebenso unter "HF" als auch unter "Platinen", ich stelle sie aber mal hier unter "HF". Ich erstelle ein vierlagiges HF-Layout und habe in der Schaltung zwei verschiedene Spannungen (3V und 5V). Darauf sitzen z.B. Transceiver-IC, HF-Verstärker, etc. - manche mit 3V betrieben, andere mit 5V. Es handelt sich um einen Standard-4-Layer, d.h. der Abstand zwischen den Layern beträgt ca. TOP - 0,4mm - L2 - 0,7mm - L3 - 0,4mm - BOT. Der Abstand ist also zu groß, um irgendeine kapazitive Wirkung ausnutzen zu können. Welcher Lagenaufbau wäre damit EMV-technisch am sinnvollsten? Die Bestückung ist nur einseitig. Variante 1 TOP - Signale (z.T. impedanzkontrolliert) 2 - Durchgehend Ground-Plane 3 - Power-Planes (zweigeteilt, teilweise 3V und teilweise 5V) BOT - Ground-Plane, dazwischen einige restliche Signale (max. 500 kHz) Variante 2 Zwei separate Power Planes, dafür unten keinen Ground mehr: TOP - Signale (z.T. impedanzkontrolliert) 2 - Durchgehend Ground-Plane 3 - Power-Plane 5V BOT - Power-Plane 3V, dazwischen einige restliche Signale (max. 500 kHz) Würde ich mir damit von den 500 kHz nicht vermehrt Ströme in die 5V-Plane induzieren (Hinweg über BOT, Rückweg über Layer 2 - die 5V liegen dazwischen im Layer 3)? Variante 3 Die Signale vom Bottom Layer auf den Layer 3 schieben. Meine Vermutung wäre, dass die die beste Lösung wäre: TOP - Signale (z.T. impedanzkontrolliert) 2 - Durchgehend Ground-Plane 3 - Power-Plane 5V, dazwischen einige restliche Signale (max. 500 kHz) BOT - Power-Plane 3V Wie gefragt, welcher Lagenaufbau wäre EMV-technisch am sinnvollsten?