Ein STROMquelle ist für LEDs erforderlich,
und konstant sollte sie auch sein, zumindest so konstant daß deine 85mA
nicht plötzlich doch mehr als 100mA werden.
Das macht man aber normalerweise, in dem man aus einer konstanten
Spannung abzüglich des nicht ganz so konstanten LED-Spannungsbedarfs die
leidlich konstante Restspannung mit einem simplen Vorwiderstand in den
definierten Strom umwandelt, den die LED so sehen möchte.
Bei 85mA nominal und 100mA maximal darf die Schwankung also nicht über
17%liegen, die Schwankung der LED-Spannung hast du nicht angegeben,
liegt aber meist zwischen 3.0V und 3.6V, also schon bei gut 3.4V
+6%/-11%, die Schwankung der üblichen Spannungsquellen bei 5%, und damit
da bei berechneten 12V - 3.4V = 8.6V @ 85mA = 101 Ohm nun bei 12V+5% =
12.6V und 3.4V-11% = 3V Differenz 9.6V bei 100 Ohm = 96mA, passt. Im
schlechtesten Fall 11.4V und 3.6V fliessen noch 78mA, auch erträglich.
Wenn du also nicth 3 LEDs in Reihe an 12V anschliesst, sondern nur 1 LED
mit je einem 100 Ohm /1W Voriderstand, dann ist der Strom konstant
genug. Hast du eine stärker schwankende Spannungsquelle (Batterie), dann
brauchst du eine Regelung, und da kannst du gleich den Strom regeln.
Willst du doch 3 LEDs an 12V weil dich der Verlust im Vorwiderstand zu
sehr stört, dann brauchst du auch eine Regelung. Ein Schaltregler muß
das aber noch lange nicht sein, ein LM317 tut es sehr gut, zumindest
wenn du noch 3.5V übrig hast.
Und wenn du es doch genauer haben willst, aber nicht den Aufwand triebn
willst, dann kannst du ja auch deine Spannungsquelle ausmessen und deine
LEDs ausmessen und den Vorwidertstdn exakt verechnen und musst nicht die
Schwankungen einkalkulieren mit denen man ohne Kenntnis deiner
konkrenten Bauteile rechnen muß. Allerdings musst auch du dann mit der
Erhöhung der Temperatur rechnen, also die Auslegung auf Nenntemperatur
machen.