Hi,
ich hab mit nun den IO Warrior 24 gekauft. Nach Anleitung alles
zusammengelötet(100nF und 1ßµF kondensatoren an die Spannungsquelle und
einen 1,3kOhm Widerstand von Vreg an D-, High an Power).
Klappt auch alles super. nun will ich damit was steuern.
Also habe ich an Pin 1 einen 130 Ohm Widerstand gelötet. Daran die Basis
eines npn Transistors mit 100 Verstärkung.
Den Emitter habe ich auf GND gelegt und mit dem Kollektor erstmal garnix
gemacht. Angeschlossen, wird von windows erkannt. Klappt alles
super.(130 Ohm Widerstand macht eine Max Stromstärke bei 5V von <40mA).
Hänge ich nun an den Kollektor ein Relais mit 60mA lt Hersteller und das
andere Beinchen an +, so klappt auch alles super im Windows. Doch sobald
pin 1 auf high gesetzt wird, machts "didum" und mein IO Warrior wird im
Gerätemanager als unbekanntes Gerät angezeigt. Klemm ich das Relais ab,
funktioniert wieder alles auch mit eingeschaltetem Pin.
Also hab ich das Relais mal direkt an die Spannungsquelle gehalten->io
warrior macht wieder mist im Windows. Also schätz ich mal, dass mein USB
die gesamtstromstärke von 500mA nicht aufbringt und der bei zusätzlichen
60mA einfach flöten geht. also Relais weg, Diode mit 1,3kOhm
vorwiderstand ran, -->didum......
Frage: was benötigt der IO Warrior allgemein an Strom, um ordnungsgemäß
zu funktionieren? Wie erkenne ich, ob das USB gerät wirklich mit 500mA
angemeldet ist?
Liegt eventuell an der fehlenden Freilaufdiode am Relais. Der IOWarrior
an sich braucht bei weitem keine 500mA. Oder du hast noch was anderes
falsch verdrahtet. Achso, der IOWarrior kann glaub ich nur aktiv auf Low
ziehen am Ausgang (open-Drain Ausgang), da musst du einen PNP Transistor
benutzen. Schaltung ist doch auch im Datenblatt, oder?
Schaltung hatte ich im Internet gefunden. an mehreren stellen.
halt von usb + an vcc des io
- an gnd und pull to gnd
data - an data - und data + an data +
Power auf high und vreg mit 1,3kohm widerstand an data -.
da hab ich nix falsch gemacht, bin ich mir ziemlich sicher. ich würde
die Schaltung gern Posten aber ich bin Grad mitm Handy online.-.-
das einzige was ich selbst gemacht habe, ist der transistor mit
widerstand.
da muss doch aber ein npn hin, wenn er schalten soll, sobald der Pin auf
high ist.
emitter auf ground, Basis an den Pin, kollektor über x an Plus.
so. aber selbst wenn ich eine led mit 1.3k kohm widerstand an den
kollektor anschließe, gibts einen Fehler.
ich setz mich mal an nen Rechner und male einen schaltplan :-)
http://www.abload.de/img/schaltung8qj0v.jpg
die led mit widerstand lässt sich wahlweise mit was anderem ersetzen.
Laut meiner Rechnung zieht sie unter 5mA, am Pin <1mA.
Wenn ichs anschließe, den Pin auf High setze und warte, machts aller 5
sek dieses Windows-USB-abgesteckt-Geräusch, aber es kommt kein
"angesteckt-geräusch" :(
Wenn ich die LED nicht anschließe, funktionierts, auch mit Transistor.
Grüße
soo, kleines update:
ich hab sämtliche lötstellen nochmal heiß gemacht, den ganzen
zusätzlichen kram weggelassen und stück für stück getestet.
lief bisher fehlerfrei, sogar mit einer led mit 1,3kohm vorwiderstand.
Ich werde das morgen mal mit dem Relais testen. es ist ein 833h-1c-c
Relais von Conrad
http://www.conrad.de/ce/de/product/504141/MIN-LEIST-REL-1UK-6VDC-7A-SERIE-833H/SHOP_AREA_17391&promotionareaSearchDetail=005
wenn ich das jetzt richtig rausgelesen habe, schaltet es bei 6V(habs
auch mit 5V getestet) und bei einem Innenwiderstand von 100 Ohm, mit
50mA.
Auch wenn ich das nun direkt an die USB-Spannungsquelle halte, gibts
Probleme mit dem IO Warrior. Liegt das an dem Fehlen einer
Freilaufdiode?
Ich dachte eigentlich immer, dass die bloß die induzierten Ströme beim
abschalten blockiert, aber auch beim einschalten?
Angenommen es liegt nicht daran, kann es ja eigentlich nur noch an einem
Fehler der Stromversorgung liegen, dass eben keine 500mA durch kommen.
WIe kann ich das am Besten testen bzw kanbn ich das irgendwo im
Gerätemanager oder mit zusatzsoftware auslesen?
Grüße
Wie hast du das ganze denn aufgebaut? Hoffentlich nicht auf
Lochraster??? Dann ist eine stabile USB Verbindung nämlich nur bei
Vollmond und wenig Südostwind hinzubekommen.
wie hier schon mehrfach gesagt wurde, das riecht alles nach fehlender
Freilaufdiode. Relais schaltet -> Spannungspitze entsteht -> Warrior
stürzt ab. Da die Spannungsspitzen recht heftig sein können kann es dir
auch Hardware zerschiessen!
Steht auch alles im Wiki Artikel hier:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Relais_mit_Logik_ansteuern
wichtig ist das das aufgedröselte USB Kabel möglichst direkt an das IC
angelötet wird, dann klappt das schon. Wenn es zu lang abisoliert ist
oder die Datenleitungen ungleich lang sind kann es Störungen auf dem Bus
geben. Ein Abblockkondensator von 100nF über die Versorgung gehört auch
an den IOWarrior, und ein paar µF Elko als Puffer machen deinen Aufbau
auch noch stabiler.
Die Leitungen zwischen USB-Buchse und Chip sind halt im Normalfall
impedanzkontrolliert und möglichst kurz zu halten, was man auf
Lochraster schlecht hinbekommt. Wenn´s jetzt klappt, ist ja auch gut.
So.
Relais festgelötet, Code gebastelt und ich kann das Relais schalten.
Nun hab ich mal 230V an das Relais gehangen(nur am relais, rest ist
komplett abgetrennt von den 230V).
Strom ist dran, Relais ist aus->bleibt aus, funktioniert alles.
nun schalte ich saft auf den Pin und das relais schaltet->Licht geht an.
Funktioniert auch noch.
Dann machts nach 10 sek didum.
Starte ich dann meine "aus.exe", rattert das relais kurz aber kräftig
und das Licht flackert, schlussendlich bleibts dann im zustand "an".
Passiert das durch irgendwelche Störeinflüsse, die nun durch die 230V
entstehen(elektromagnetismus) oder so?
wie kann ich abhilfe schaffen? An den Drähten, die 230V führen, ist auf
der Platine gut 1cm abstand zu den restlichen Drähten bzw Lötstellen..
Grüße
ach und ich hab kein aufgedröseltes USB kabel genommen, sondern ne
USB-Buchse gekauft und da rangelötet. Ist viel praktischer :)
Paar Fakten:
Wenn ich keine Steckdose anschließe, funktioniert alles prima.
wenn ich die Steckdose anschließe, jedoch nicht unter 230V setze,
funktioniert alles prima.
Wenn ich die Steckdose unter Spannung setze, jedoch keinen Verbraucher
(Lampe) ranhänge, kommt der Fehler sporadisch.
Wenn ich eine Lampe ranhänge, das Relais aus ist, gibts keine Fehler,
exakt 4 Sekunden nach Anschalten des Relais machts "didum".
Kann ich mit einem Kondensator abhilfe schaffen?!
Grüße