Eagle: Nutzen setzen

Gast #190687
Lesenswert?

Nach meinen Kenntnissen kann EAGLE das nicht. Es bleibt nur, die Platine
filmissch zu multiplizieren oder das Board zu kopieren und zu
verdoppeln. Meines Erachtes bräuchte EAGLE dort noch ein zusätzliches
Dateiformat, das als Nutzen definiert wird und auf vorhandene Boards
zurückgreift- eine weitere Hirachie sozusagen, so wie ein Device aus
mehreren Symbolen besteht. Sowsas sollte man mal Cadsoft als Groschen
einwerfen. Schwierig ist das nigenltich icht: Man muss nur eine
Platinengröße definierten, und eine Anazhl Werte: Einmal den Namen
eines Boards, dessen x.y-Koordinaten, und die Rotation (dx,dy,dz). So
kann jedas Board in jedem Winkel (auch invertiert) auf so einem Nutzen
plaziert werden. Bislang mache ich sowas einfach per Hand durch
Kopieren.
Gast #190688
Lesenswert?

Glaube auch, dass das mit der Philosophie von Eagle so erstmal nicht
geht.
Aber: für Musterplatinen kann ich auf Bestückungsdruck gut verzichten,
und bei Serienproduktion macht der LP-Hersteller den Nutzensatz sowieso
lieber selber, um auf ein Gesamtplatinenformat zu kommen, dass
bestmöglich Ausnutzung der Anlagen zu ermöglichen.
Gast #190689
Lesenswert?

Dazu gibt es das ULP Panelize.Ist im Lieferumfang enthalten.
Ein LP Hersteller setzt aber in der Regel die Nutzen selbst.
Dazu gibt es spezielle Gerber Editoren, die das machen (Z.B Gerbtool
www.gerbtool.com oder cam 350)
Beim Trennen müssen bestimmte Abstände eingehalten werden, sonst wird
das Gerippe instabil.
Der Durchmesser des Fräsers muß berücksichtigt werden.
Die kennt der LP Hersteller.
Also:
Der LP Hersteller bekommt Daten für eine LP.
Du sagst, ich möchte z.B 50.
Alles andere macht der Hersteller.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren