Tipp: Schluss mit klebrigen Tintenstrahlvorlagen für die Belichtung

OP #2650955
Lesenswert?

Und gleich noch ein Tipp in die Runde. Ich habe mich jetzt schon 
jahrelang damit rumgeärgert, dass durch das Vakuum im Belichtungsgerät, 
bzw. den Belichtungsrahmen, selbst stundenlang getrocknete 
Tintenstrahler-Vorlagen zum Platinenbelichten gern mal punktuell an der 
Tinte kleben bleiben. Folge ist, dass man beim abziehen entweder den 
Photolack von der Platine - oder die Tinte von der Vorlage reißt. Beides 
doof für die weiteren Schritte.
Heute hatte ich eine Idee, wie man das lösen kann: ähnlich wie die 
Tonerverdichtung mit Tusche!
Ich verwende ein feines Aktivkohlepulver, das es eigentlich zum 
Einfärben von Epoxydharz in Schwarz billig zu kaufen gibt (2€ / 20 g). 
Normale feinpulvrige Aktivkohle wirds auch tun.
Eine Quelle:
http://www.breddermann-kunstharze.de/

Davon streue ich einige wenige Pünktchen auf das ausgedruckte, 
getrocknete Layout. Dann verwische ich es mit einem weichen 
Papiertaschentuch über den bedruckten Stellen und entferne alles, was 
nicht an der Farbe kleben bleibt mit einem neuen, sauberen Tuch. Fertig. 
Nichts klebt mehr, die Farbe ist noch deckender und die schwarzen 
Partikel sind zu winzig um Belichtungsfehler zu verursachen. Probiert es 
aus, wenn ihr Probleme mit "klebrigen Vorlagen" habt (;-)))!

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