Defekter 20n391k / Netzteil

Gast #2683309
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Hallo zusammen

auf einem Netzteil eines Subwoofers scheint mir ein 20n391k 
durchgebrannt zu sein. Kann mir jemand sagen wo ich ein passenden Ersatz 
herkriege und ob es gefährlich wäre das Netzteil ohne diesen zu 
betreiben (im Hausnetz) zu Testzwecken, damit ich sicher bin das sonst 
nichts defekt ist?

-------------------- was passiert ist --------------
letzte Nacht veranstaltete ich eine kleine Party auf welchem unter 
anderem ein Benzingenerator sowie ein Subwoofer und zwei Topteile zum 
Einsatz kamen.

Da es ebenfalls eine Nebelmaschine vor Ort hatte wollten wir auch diese 
an unser Generator anschliessen (3 Phasen Generator). Lustiger weise 
stieg die Netzfrequenz auf 140hz(!) an wenn wir die Nebelmaschine mit 
ca. 1kW Leistung an eine eigene Phase anschliessten.
Dummerweise bin ich dann ohne mir Gedanken zu machen auf die Idee 
gekommen das ding mal an eine andere Phase zu hängen, an welcher die 
beiden Top's waren. Die Spannung sank sofort auf 209V, Frequenz war 
okay. Ich war zuerst sehr skeptisch ob dies eine gute Idee ist, 
allerdings dachte ich dann halt doch das es noch im Rahmen liegt. Ich 
sah plötzlich eine schwarze Rauchwolke aus dem Subwoofer kommen und 
rannte natürlich sofort dahin um ihn abzuschalten.
Zuspät... das ding macht kein wank mehr. Da ich mich etwas mit 
Elektronik auskenne habe ich das Verstärkermodul einfach aufgeschraubt 
und war schon mal sehr erleichtert als ich nur den "PTC" 20n391k total 
durchgebrannt sah. Die restliche Elektronik scheint nicht betroffen zu 
sein.

Nun bin ich allerdings doch etwas sauer, denn ich habe mir extra ein 
Überspannungsstecker gekauft, damit so etwas eben nicht passiere sollte 
(ich gehe mal davon aus dass das Prinzip im Überspannungsstecker auch 
auf ein PTC basiert).
Gast #2683362
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Danke für deine Antwort, das stimmt, ist auf der Platine auch mit "VT1" 
beschriftet.

Hier mal ein Bild der "vor Netzteil" Platine:
http://u.p-z.li/20120520_165318.jpg

Die beiden Kondensatoren scheinen noch in Takt zu sein und auch die 
Widerstände haben einen passenden wert.

Nun stellt sich die Frage: kann ich das um kurz zu testen ohne den 
Varistor ans Netz hängen oder geht dadurch Gefahr das noch mehr 
durchbrennt wenn es nicht nur an diesem lag?
Gast #2683386
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da wird wohl noch mehr kaputt gegangen sein, denn der Varistor ist ja 
dazu da um Spannungsspitzen Abzuhalten. Wenn keine Geräteinterne 
Sicherung geflogen ist und auch die externe Sicherung hält, dann kann 
nicht nur der Varistor defekt sein. Ein betrieb des Gerätes ohne den 
Varistor sollte an einem sauberen Netz zu Testzwecken kein Problem 
darstellen.
Gast #2683395
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Die interne 6.3A Sicherung ist auch durchgebrannt, am Generator ist 
keine Sicherung geflogen.

C20 hat nur so komisches Klebematerial abbekommen welches an den Spulen 
und Kondensatoren angebracht ist.

Ich versuche es nun einfach mal und schaue was passiert.

Falls es Funktionieren sollte, wo kriege ich ein passenden Varistor her, 
bzw. was gibt es für passende z.B. bei Conrad?
Gast #2683842
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@crazyhorse: Das schon, aber ich möchte schon wieder einen einbauen, 
immerhin hat mir dieser bestimmt verhindert das nicht das ganze Netzteil 
abgeraucht ist.

@esko:
Vielen Dank für deine Recherche, ich werde mir den von dir angegebenen 
Epcos direkt bei Conrad abholen.

Mittlerweile habe ich übrigens das aktiv Modul mal zusammengeschraubt 
und getestet. Die Endstufe selber läuft noch einwandfrei, da habe ich 
wohl nochmals glück gehabt...

Ich kann mir zwar gut vorstellen wieso die Spannung auf der Phase so 
hoch war (Sternpunktverschiebung), womöglich auch noch totale 
Überlastung des Generators, aber ich Frage mich wieso die Frequenz auf 
140hz anstieg als die Nebelmaschine an einer eigenen Phase war?

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