Also ich denke, daß es wirklich faires Hacking war...
klar das Fahrrad wurde für ein paar Monate entwendet, doch immerhin hat
es die Bahn ja jetzt wieder zurück. Bei dem Fehler, welches das Fahrrad
aufwies (das schloß war nicht richtig zu) hätte es für dei Bahn noch
viel schlimmer kommen können: Das Fahrrad hätte jetzt genausogut an
einem Osteuropäischen Bahnhof stehen können.
Ich denke der Hacker hat hier ganze Arbeit geleistet, von der
Schaltungsanalyse angefangen bis hin zur Manipulation der Software.
Als fair sehe ich es an, daß er keine Software raufgespielt hat, welche
ein Fahrrad generell kostenlos macht. Die von dem Hack betroffenen Bikes
sind ja nur für den Hacker selbst kostenlos einsetzbar, für alle anderen
Kunden der Bahn ist es ein ganz normales Call a Bike.
Der Bahn ist also hier kein großer Schaden entstanden - im Gegenteil
sie ist somit darauf hingewiesen worden, was man bei der nächsten
Wartung umbedingt ändern sollte.
Der Hacker selbst hat ja zugegeben, daß er es nie geschafft hätte, wenn
das Fuse Bit gesetzt gewesen sei.
Wenn er wirklich bösartige Absichten hätte, dann könnte der Hacker
jetzt einen Fahrraddiscounter aufmachen :)