Frage zu Frequenzumrichter und Wirkungsgrad

Gast #2689061
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Hi, ich habe momentan ein Verständnisproblem. Für euch dürfte das aber 
kein Problem sein ;)

Ein Frequenzumrichter speist einen AC-Motor. Warum steigt der 
Wirkungsgrad des Umrichters, je höher das Drehmoment der Maschine bzw. 
dessen Drehzahl ist?

Meine Vermutung:

Die Verluste im Umrichter bleiben etwa gleich, da sie hauptsächlich von 
der Taktfrequenz abhängig sind. Die Verluste die von den Strömen der 
Maschine entstehen sind gering. Zieht die Maschine also viel Strom (bei 
höher Drehzahl/ hohem Drehmoment) fließt zwar viel Strom durch den 
Umrichter, dies erzeugt aber kaum (Mehr-)Verluste. Somit verbessert sich 
der Wirkungsgrad.

Liege ich damit richtig, oder übersehe ich etwas?

Danke schonmal.
Gast #2689070
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Es gibt natürlich eine ganze Menge an Stillstandsverlusten, allein durch 
die Steuerelektronik, Treiberstufen, etc. Die Durchlassverluste bei IGBT 
steigen mit höherem Strom auch nicht proportional. Die Schaltverluste 
sind ziemlich proportional zum Strom.

Den schlechtesten Wirkungsgrad hast du bei niedrigen Drehzahlen und 
hohen Drehmomenten. Dann hast du nämlich eine niedrige Ausgangsleistung 
aber trotzdem fast die gleiche Verlustleistung wie bei 
Nennausgangsleistung, weil die Ausgangsspannung kaum in die 
Verlustleistung der Leistungselektronik eingeht.
Gast #2689079
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Der Wirkungsgrad steigt nicht je höher das Drehmoment ist sondern dürfte 
am besten sein bei Nennmoment.

Das der Wirkungsgrad dort besser ist als bei kleinem Moment liegt daran, 
dass der Umrichter immer den Magnetisierungsstrom bereitstellen muss, 
der bei kleinem Drehmoment (und damit kleinem Strom) nunmal Prozentual 
höhere Verluste ausmacht.

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