Gast
#2704724
Guten Morgen, hab grad ein kleines Problem beim messen eines Parallelschwingkreises. L = 4,7µH C = 220pF R(Vorwiderstand) = 1Meg Mit einem Funktionsgenerator gebe ich einen Sinus mit 3Vpp auf den Schwingkreis. Um diesen vom niederohmigen Generator (50 Ohm) zu entkoppeln habe ich noch den 1Meg Vorwiderstand dazwischen geschalten. Mit dem oszi messe ich nun die maximale Spannungsamplitude am Schwingkreis um die Resonanzfrequenz zu bestimmen. Rechnerisch ermittelt sollte diese ja bei 1/(2*PI* Wurzel(L*C)) = 4,95 MHz liegen. Bei meiner größten gemessenen Amplitude beträgt die Resonanzfrequenz 4,67 MHz. Das diese Frequenz aufgrund von Bauteiltoleranzen,induktivem Blindwiderstand, systematischen Fehlern u.ä. abweichen kann ist mir schon bewusst. Was mich eigentlich wundert: Sollte bei der Resonanzfrequenz die Phasenverschiebung zwischen Erregerfrequenz (Funktionsgenerator) und Eigenfrequenz des Schwingkreises nicht 0° sein? Bei mir wäre diese etwa um 80° phasenverschoben! Verkleiner ich den Vorwiderstand, dann weicht zwar die Resonanzfrequenz wieder von den vorher gemessenen 4,67 MHz ab (-> nun sind es etwa 4,55 MHz9), aber die Phasenverschiebung ist deutlich kleiner geworden (etwa 20°). Wo liegt da gerade mein Denkfehler?? Danke für die Hilfe
