12V Motor abschalten

OP #2709813
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Hallo,
Ich bin ein Mechaniker und ein wenig Elektriker so, dass das folgende 
Problem für mich schwierig ist.
Ich suche eine einfache Möglichkeit folgende Funktion zu erfüllen:
- ich habe ein 12V Getriebe-Motor, der mit einem Taster in eine 
Drehrichtung und mit zweitem Taster in andere eingeschaltet wird. 
Stromaufnahme ca. 400 mA,
- wenn etwas zu schwergängig sein sollte - Stromaufnahme ca. 900 mA oder 
etwas mehr - sollte die Spannung am Motor unterbrochen werden.
- wenn man den gleichen Taster (für gleiche Drehrichtung) nochmal 
versucht zu betätigen, sollte sich der Motor nochmal versuchen zu drehen 
(und dann evtl. wieder abschalten).
- das gleiche gilt auch für den anderen Taster.
  Kann mir jemand helfen?
Jaro
Gast #2709829
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Möglichkeit a)
uC mit zwei Taster nem Shunt zur Strom Überwachung  und einer H Mosfet 
Brücke für den Motor.

Variante b)
einfach mit zwei Taster und 2*Relai (12V 2*umschalten) arbeiten.
Stromüberwachung mit Shunt den man an ein Op als Comperator hängt, 
welcher wiederum mit einem Mosfet das selbsthaltende Relai ausschaltet.
OP #2710132
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Danke MAHWE, Danke Alex S.

mich interessiert eher eine einfache Lösung!
Zittat:
"Ich würde eine einfach Lösung mit integrierter H-Brücke, Komperator und
flip flop vorschlagen."

Gibt's irgendwo ein Schaltplan dafür?
Was für ein Begriff muss ich  eintippen um ihn zu finden?

Jaro
OP #2710338
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Hallo Winfried,
danke für den Link - sieht schon fast super aus. Genau die Größe, die 
ich brauche (0,1 bis 4A). Aber fast, weil mir die Reset-Funktion (von 
Hand) in mein Konzept nicht passt.
Kann man das umgehen? Die Sicherung soll sich selbst heilen, sobald der 
Taster (Motor einschalten) losgelassen wird!
Ein anderer Fund:
http://www.elo-formel-datenbank.de/Beitraege/Netzteile/Sicherung.htm
gefällt mir auch (selbstheilend) aber ist die Sicherung nicht zu mächtig 
für meine Anwendung (ca. 1A Strom)?
Grüße Jarko
#2710444
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Mhh, die Schaltung ist recht einfach. Der maximale Schaltstrom hängt nur 
von der Dimensionierung ab. Den kann man auch leicht kleiner auslegen. 
Das musst du sogar, denn der drain-source Widerstand des MOSFET ist 
wichtig für die Festlegung der Ansprechgrenze.

Das Problem bei solchen einfachen Schaltungen ist ihre Instabilität. Die 
Ansprechgrenze ist zB stark Temperaturabhängig.

Trotzdem kannst du es mal mit der Schaltung probieren. Mein Vorschlag:
- R3 ein 10M poti
- R5 raus lassen
- T1 einen nicht ganz so brutalen MOSFET(zB IRF120 oder so)
- zwischen source und emitter von T1 und T2 einen Ring Konstantandraht

Dann geht es zum Einstellen. Der Ansprechstrom wird durch den 
source-Widerstand also die Drahtspuhle eingestellt. Langes Stück Draht 
bedeutet frühes ansprechen, kurzes spätes Ansprechen. Ein Tip: Löte das 
eine Ende des Drahtes fest an und halte das ander mit der Hand drauf. 
Fang mit kurzen Stücken an, der Motor sollte bei geringen Drehmoment 
abschalten oder gar nicht erst anlaufen. Mach das Stück Draht immer 
länger bis dir das Drehmoment passend erscheint.

Es kann sein, dass der Anlaufstrom des Motors das Einstellen der Grenze 
verhindert, da er sonst entweder nicht los läuft oder zu spät 
abschaltet. Dafür ist das poti da. Am einen Anschlag reagiert die 
Sicherung sofort am anderen recht träge mit einer Verzögerung.

Thor

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