Gast
#2738913
Hi, ich entwickle grade einen Mischer für ein FMCW-Radarsystem. Also LO über nen Koppler zum Mischer und zur Antenne und von dort über nen Koppler als RF-Signal zurück zum Mischer. Es geht um die Kompression des RF-Eingangs. Ich habe die Vorgabe, dass der Kompressionspunkt und der Intermodulationspunkt des RF-Eingangs hoch genug sein soll, damit ich bei der Signalleistung, die der Totalreflektion am Antennenanschluss entsprechen würde, keine Oberwellen/Intermodulationen bekommen soll. Meine maximale Signalleitung, die beim RF-Port ankommen kann, liegt bei -5 dBm. Gibt es eine Faustformel für IIP3 wie hoch der sein muss, damit ich bei -5 dBm keine Intermodulationen am Ausgang bekomme? Gibt es irgendwo Literatur dazu, in der hergeleitet ist, was ausreicht und was zu wenig ist? Mit Faustformel meine ich sowas wie "Die Anpassung eine Eingangs sollte unter -10 dB liegen.". Ich hab auch mal gehört, dass es ausreichend ist wenn der ICP1 mind. 10 dBm über dem maximalen Eingangssignal liegt und man dann recht sicher sein kann, dass man keine Oberwellen bekommt.