Stromsenke / Elektronische Last: Verständnisfragen

Gast #2771969
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Hi!

Der Aufbau einer elektronischen Last erscheint mir ganz interessant, 
daher beschäftige ich mich gerade ein wenig damit. An einigen Punkten 
ist mir die Funktionsweise noch nicht klar, für eine Erklärung wäre ich 
sehr dankbar.

Vom groben Prinzip her würde ich das so aufbauen:
- Mikrocontroller zur Bedienung, zum Messen (Strom, Spannung) und 
Anzeigen sowie zur Erzeugung eines Sollwertes (DAC, PWM)
- Regelungsschaltung per OP, jeweils eine pro Betriebsart (siehe unten), 
eventuell je nach Modus-Selektion per Reed-Relais (oder Halbleiter wie 
Analogmultiplexer?) ausgewählt.
- Spannung messen, Strom messen (Shunt)
- Verheizen über Transistor/Mosfet und Kühlkörper. (es gibt wohl auch 
die Möglichkeit, die Leistung woanders zu verbraten, indem man das 
Mosfet "digital" ansteuert, aber dann wäre der Stromverlauf ja auch 
gepulst... ich sehe da einen großen Nachteil gegenüber einer linearen 
Lösung?).


Betriebsarten:
- CC: Konstanter Strom (ähnlich Strombegrenzung bei einem Netzteil)
- CV: Konstante Spannung (ähnlich Spannungsregelung bei einem Netzeil, 
aber quasi invertiert)
- CW: Konstante Leistung (Produkt aus CC und CV... => Wäre das dann ein 
Analogmultiplizierer?)
- CR: Konstanter Widerstand (Wie würde man das umsetzen? Man könnte 
Strom und Spannung messen und dann per µC den Widerstand errechnen und 
in die entsprechende Richtung nachregeln, wieder messen, bis es passt, 
aber das ist ja viel zu langsam. Eventuell eine Lookup-Tabelle für die 
Beziehung Gate - Rds(on) anhand des Diagramms im Datenblatt? Das würde 
aber je nach Temperatur des Halbleiters Abweichungen geben.

Dann habe ich bei enigen Geräten die Modi CC+CV,CR+CW gefunden, aber für 
mich ergibt die Kombination keinen Sinn.

In einem Schaltplan habe ich gesehen, dass der Strom mit zwei Shunts 
(lowside, highside) gemessen wird. Was für einen Vorteil soll das denn 
bringen?

Gruß,
Chris

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