Gast
#2776158
moin, ich bräuchte mal ein paar Denkansätz für folgendes Problem: Und zwar geht es darum, einen Signalverlauf in Relation zu sich selbst auszuwerten indem Änderungen des Pegels durch die Standardabweichung erkannt werden. Idee ist also, über mehrere Messzeitpunkte Daten zu speichern, jeweils die Standardabwichung zu berechnen und daraus die Vertrauensintervalle zu bilden. Liegt der aktuelle Messwert dann außerhalb des Vertrauensintervalls, dann müsste er als "echter" Signalwert interpretiert werden. Liegt er hingegen innerhalb des Vertrauensintervalls, dann ist es Rauschen. Soweit zur Theorie. Nun die praktischen Probleme: 1) Das Vertrauensintervall kann nicht mittig aus einer Bandbreite um den aktuellen Messwert herum gebildet werden, sondern nur aus den vergangenen Werten, so dass der Messkurvenverlauf innerhalb des Vertrauensintervalls zeitlich versetzt ist, und somit näher an die Intervallgrenzen gerät, als er das eigentlich dürfte. 2) Es gibt Fälle, in denen nur "ein bischen" detektiert wird, so dass der Pegel, aber auch die Messbandbreite insgesamt steigt, es aber noch nicht genügt, um aus diesem "bischen" bereits einen Messwert als "echt" zu validieren Das hat zur Folge, dass die Standardabweichung der vergangenen Messwerte steigt und somit für die zukünftigen Werte die Vertrauensgrenzen erweitert werden. Wird aus dem "bischen" nun langsam "ein bischen mehr", dann ändert sich die Detektionsschwelle in ebensolchem Tempo, wie das eigentliche Signal, sprich es würde niemals als richtig erkannt werden... 3) Die Speichertiefe darf nicht beliebig tief sein (uC). Habt ihr ungefähr verstanden wie das Problem gelagert ist und könne ihr mir etwas auf die Sprünge helfen? mfg