Gast
#2794454
Ist die Bestimmung von Kapazitäten und Induktivitäten mit Hilfe eines Oszilloskops und eines Funktionsgenerators möglich? Wenn ja, wie?
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Bestimmung von Kapazität und Induktivität
Gast
#2794454
Ist die Bestimmung von Kapazitäten und Induktivitäten mit Hilfe eines Oszilloskops und eines Funktionsgenerators möglich? Wenn ja, wie? oszi kannst dir schenken reicht theoretisch n multimeter http://de.wikipedia.org/wiki/Wechselspannungsbr%C3%BCcke mfg daniel Im Prinzip ja, Du schaltest eine Induktivität mit einem bekannten Kondensator geringer Toleranz mit z.B. 1nF zu einem Schwingkreis zusammen. Dann speist Du aus dem Funktionsgenerator über einen 1-10k Widerstand ein Signal ein. Das Oszi wird am Schwingkreis angeklemmt, Tastkopf auf 10:1. Dann mit dem Funktionsgenerator das Maximum suchen. Das funktioniert bis ca. 10µH herunter, da liegt die Resonanz schon bei ca. 1.6 MHz. Aus der Resonanzfrequenz kann jetzt die Induktivität berechnet werden. Dazu kann man sich ein Excel-Sheet erstellen oder z.B. den Mini-Ringkern-Rechner benutzen. Falls die Induktivität eine hohe parasitäre Kapazität beinhaltet, wird das Ergebnis entsprechend ungenau. Um dieses Problem zu lösen, kannst Du zuerst probieren, ob die Induktivität schon ohne parallelgeschalteten Kondensator eine ausgeprägte Resonanz aufweist. Dann: (Fr1 / Fr2)^2 = Cp / (Cp + Cx) Fr1: niedrige Resonanz Fr2: hohe Resonanz Cp : parasitäre Kapazität Cx : externe Kapazität Falls das nicht funktioniert, dann mit 2 Kondensatoren á 1nF arbeiten. Dann gilt: (Fr1 / Fr2)^2 = (Cp + Cx1) / (Cp + Cx1 + Cx2) Anschließend kannst Du Dir 2-3 Induktivitäten als Referenz bereitstellen, mit denen unbekannte Kapazitäten gemessen werden können. Sowas ähnliches gibt es schon als kleines Messgerät zum Nachbauen: http://www.sprut.de/electronic/pic/projekte/lcmeter/lcmeter.htm Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
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