Spannungsversorgung über Netzteil

Gast #2814819
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Hi,

meine bishere Schaltung wird über einen 7805 versorgt, welcher - mehr 
oder weniger - nach Standardbeschaltung umgesetzt ist (siehe 
http://www.mikrocontroller.net/articles/Datei:V_Regler.gif). Leider wird 
mir der Regler ein wenig zu heiß. Zwar könnte ich das durch Anbringen 
eines Kühlkörpers sicherlich in den Griff bekommen, aber mir erscheint 
es sowieso ein wenig "doof" die überschüssige Energie in Abwärme 
umzuwandeln, insbesondere deswegen, weil ich letztendlich ein 
einstellbares Netzteil verwenden möchte.

In Zukunft würde ich das Netzteil dann halt direkt auf 5 Volt betreiben. 
Nun stellt sich mir aber die Frage, wie meine Elektronik ausschauen 
muss. Klar, an den 100 nF Ablockkondensatoren vor den ICs wird sich 
nichts ändern. Je nach Kabellänge werden ja auch nicht "echte" 5 Volt 
ankommen. Bereitet das in der Praxis Probleme?

Aber ist es notwendig/sinnvoll einen größeren Elektrolytkondensator in 
der Nähe der ICs anzubringen? Oder ist es ausreichend, die 5V des 
Netzteil als "stabil" genug anzusehen? Sind sonstige Bauteile notwendig? 
Dioden als Verpolungsschutz z.B.? Wobei das Spannungstechnisch dann 
wieder problematisch werden dürfte?

Wie handhabt ihr das bzw. wie wird es bei kommerziellen Produkten 
gemacht? Gibt es sonst noch Alternativen? Vermutlich könnte man über den 
Einsatz von DC-DC Konvertern nachdenken. Aber eigentlich finde ich es 
ganz schön das Problem der Stromversorgung "auszulagern".

Vielen Dank!
Gast #2814828
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> Je nach Kabellänge werden ja auch nicht "echte" 5 Volt ankommen.

Na ja, dann sollten die Kabel dicker oder kürzer sein.

Nicht ohne Grund liefern die meisten Steckernetzteile mehr als die 
Schltung braucht (beispielsweise ungeregelte 9V) und wird erst in der 
Schaltung mit einem 7805 die exakte Spannung geregelt.

> Bereitet das in der Praxis Probleme?

Kann schon sein.

> Aber ist es notwendig/sinnvoll einen größeren Elektrolytkondensator
> in der Nähe der ICs anzubringen?

Am Eingang der Schaltung sieht man, auch wenn im Steckernetzteil schon 
Elkos drin stecken, meist noch einen Elko vor, so 50uF, um eben als 
Puffer anch zu langer Leitungslänge kurze Stromspitzen bedienen zu 
können, auch wenn die Schaltung einen 7805 besitzt und nicht 
spannungskritische ICs wie 74LS00 direkt angeschlossen sind.
#2814857
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Wenn man an deine Schaltung auch mit einem anderen Netzteil oder einem 
nicht so spannungsstabilen (billiges) Netzteil nutzen kann wäre ein 
StepDown Wandler am Eingang ganz gut.

Wenn deine Schaltung mit HF-Anteilen am Ausgang des Netzteils klar kommt 
kannst du es auch direkt an das 5V Netzteil verbinden.
Ein Tiefpass (RC/LC) schluckt immer etwas Spannung, so dass du eine 
lastabhängig schwankende Spannung erhältst, du musst ihn aber auch nicht 
so sehr groß dimensionieren.

Bei meiner Fritzbox wird ein 12V Schaltnetzteil verwendet, im Inneren 
ist aber noch mal ein glaube 3.3V StepDown Wandler und danach kommen 
noch (wahrscheinlich 1.8V oder 2.5V) Linearregler.
Gast #2814873
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Was ist denn von auf eBay für zum Teil unter 5 Euro zu erhaltenen DC-DC 
Step Down Wandlern zu halten? Wäre das eine brauchbare Alternative? Es 
handelt es sich ja bei mir nur um eine Anwendung im Hobbybereich, wobei 
ich schon eine gewisse Robustheit erwarte.
Gast #2814878
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5 EUR kostet halt das 10-fache eines 7805.
Wenn es dir egal ist, und du mit den Daten passend bedienst bist (du 
hast ja dämlicherweise nicht angegeben, welchen Artikel du meinst) 
kannst du es natürlich auch verwenden.

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