Hallo Bastler.
> Ich Ätze meine Platienen auch schon seit einer weile selber, aber wie
> mache Ich am besten eine Duchkontakttierung die am besten noch lötbar
> ist?
>
Draht durchstecken, abknipsen und beidseitig verlöten.
> Würde das funktionieren mit Kupferspräy vorsichtig durch die löcher zu
> spritzen. Und wie kann mann am betsen verhindern das auf der platiene
> sonnst nichts vollgeschmiert wird? Hatt wer ander oder bessere
> Ideen/Ehrfahrungen?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so funktioniert. Aber vieleicht
haben andere bessere Erfahrungen und Ideen.
Aber zu Deinem Eingangs erwähnten Problem:
Es gibt Hohlnieten für diesen Zweck. Diese mögen ihren Sinn darin haben,
ein Layout genau in der Form wie für eine Serienfertigung mit
Durchkontaktierung zu TESTEN. Nur zum testen, denn ich habe
festgestellt, dass der Kontakt der Hohlnieten mit der Zeit sehr schlecht
wird, es sei, man verlötet sie.
Also besser meiden.
Das Verlöten der Hohlnieten findet auch genau dort seine Grenzen, wo
auch sonst Grenzen bei Durchführungen ohne Durchkontaktierung entstehen:
Durchführungen an Bauteilen, wo nicht beide Seiten der
Durchkontaktierung zum Verlöten zugänglich sind. Das ist bei den meisten
in quaderförmigen Gehäusen vergossenen Kondensatoren, Relays, radialen
Elkos u.ä. der Fall.
In diesem Falle muss ich von vorneherein ein Layout erstellen, welches
statt der Durchführung mit Hilfe des Bauteilanschlusses eine SEPARATE
Durchführung NEBEN dem Bauteil vorsieht.
Das Bauteil löte ich wie gewohnt von unten fest, durch die
Durchkontaktierung stecke ich einen blanken Draht und verlöte ihn
beidseitig.
Etwas schneller geht es mit Durchsteckstiften: Es gibt von Harwin für
den Zweck Stifte mit Kragen und Kerben als Sollbruchstelle zum
Hindurchstecken und Abbrechen und dann verlöten. z.B. Farnell
Durchkontaktierungsstift Nr. 1143879. RS hat sie leider nicht mehr im
Sortiment. Wenn Du aber bei RS nach "Durchkontaktierungsstifte" suchst,
findest Du wenigstens ein Bild, das die Verwendung illustriert.
Durch den Übergang zu SMD entkrampft sich die Problematik deutlich, weil
bedrahtete Bauteile an sich, und damit auch bedrahtete Bauteile, die nur
von einer Seite zugänglich sind, seltener werden. Allerdings ist es
gerade bei größeren Bauteilen, wie den oben angesprochenen, oder auch an
Steckern, an denen naturgemäß herumgezerrt wirt, oft oportun, diese
wegen der besseren mechanischen Befestigung als bedrahtetes Bauteil zu
belassen....und gerade bei diesen zeigt sich oft die Problematik, das
die Drähte nach Einsetzten nur noch einseitig zugänglich sind.
Also: Design für manuelle Fertigung ohne Durchkontaktierungen
optimieren. Ist meist auch kein großes Problem.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de