MOSFET auch für 5V und 3V?

Gast #209108
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Mir stellt sich die frage zum thema
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-204896.html#205061

ich habe darauf hin mal im Internet nach MOSFET gesucht und erfahren
das normale Typen zum Sperren bzw. zum leiten mit ca. 10V brauchen.

Welche Typen gibt es die es auch bei 5V machen und bei ca 3V?

Welche Typen gibt es ( Imax= 500mA)?
Gast #209114
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Der Link klappt nicht.

gibt es auch p-Kanal MOSFET für 3,3V?

ich bin nicht fit in Thematik MOSFETs.
Der soll wenn der vom einen µC AVR (hat 3-3,8 V) eine O bekommt
sperren
und bei einen H-Pegel leiten. Der P-Kanal MOSFET (Q1 siehe Schaltplan
vom Thread-LInk oben) soll als Lade-"Relais" dienen und ca bis 500mA
aushalten können.

Jetzt habe ich erfahren es gibt kein p-Kanal mit den oben geschriebenen
eigenschaften, stimmt das ? Wenn nicht wie kann man das umgehen?
Gast #209115
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insgesammt gibt es 4 typen an feldeffekttransistoren:
unterteilt in die gruppen p- und n- kanal gibt es jeweils
selbstleitende (verarmungs-) und selbstsperrende (anreicherungs-)
typen. d.h.: ein selbstleitender n-kanal fet wird mit source an masse
geschalten und ist ohne weiteres zutun leitfähig. um ihn zu sperren
braucht man ein signal. (entspricht dem öffnerkontakt eines relais)
nimmst du einen selbstsperrenden n- kanal fet so wird dieser ebenfalls
mit source an masse geschalten ist jedoch ohne zusatzspannung gesperrt
(schließerkontakt eines relais)
zu beachten sind noch die unterschiedlichen werte der kanalwiderstände
im eingeschaltenen zustand
Gast #209116
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Könnest du mir paar Typen nehnnen zu selbstleitenden FET sind die ca
500mA schalten können den Rest suche ich dann selber.

die meisten sind ja selbstsperrend , mit welchen meist gearbeitet
wird.
Danke für den vergleich mit den Relais ist jetzt einfacher geworden.
Gast #209117
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Conrad het da nette HEXFETs, die bei 5V und 3V funktionieren. Einfach
mal im Katalog schauen, bei Interesse kann ich auch den Typ raussuchen,
den ich mal benutzt habe. Geht dann aber erst heute Abend.
Gast #209118
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Hi Dirk,

so, wie ich es verstanden habe, willst du die MOSFETS direkt mit einem
AVR ansteuern. Die Frage ist, ob deine Ausgänge es aushalten. Beim
Schalten vom Gate fließt nähmlich kurzzeitig heftig Strom. Das solltest
du nicht unterschätzen. Sieh im Datenblatt nach der Gate-Kapazität.

'Andy
Gast #209119
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ich hatte bisher noch nie probleme mit den strömen. ich hab sogar an nem
atmega 8 ne led + mosfet direkt am ausgang geklemmt (led nat. mit
vorwiderstand) und das ganze 4 mal (zwecks schrittmotoransteuerung) was
bis heute keine probleme mit sich bringt. das ist also eher unkritisch.
ausserdem hab ich noch an nem at90s2343 2 buz72 direkt am ausgang
geklemmt. (hab die hier massenhaft herumliegen, deshalb nehm ich fast
immer die, ausserdem sind sie in meinen (und wohl generell den
meissten) anwendungen nicht überlastbar und somit ohne kühlkörper
betreibbar.)
Gast #209120
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> Beim Schalten vom Gate fließt nähmlich kurzzeitig heftig Strom.

Interessant. Ich hatte mich immer gewundert, warum in vielen
Schaltungen noch ein Reihenwiderstand zw. Portpin und Gate liegt,
obwohl doch die Ansteuerung leistungslos erfolgt. Dann wohl deshalb, um
den Strom in Grenzen zu halten.

Jens
Gast #209121
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Wenn man den Strom begrenzt, muss man sich auch im Klaren darüber sein,
dass der Transistor dann auch ein kleines bisschen Zeit braucht, um
voll durchzuschalten. Das kann dann einen großen Unterschied machen,
wenn der Transistor an der Leistungsgrenze oder mit einer hohen
Frequenz betrieben wird..
Gast #209126
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also zumindest bei Q1 würde ich versuchen, den widerstand vom source
anschluss wegzubekommen, sprich: source direkt an masse und dann den
widerstand an drain anschliessen. so hast du durch die 10k ein mehr
oder weniger schwimmendes potential an source anliegen und dann ist
fraglich, ob der transistor immer richtig arbeitet...
Gast #209127
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also Dirk,

wie ich es verstanden habe, fragst du nach dem Widerstand, der in die
Gate-Leitung eingebaut wird. Ich spiele mit den Werten zwischen
20-200Ohm. Eins muss aber klar sein, dass durch den Widerstand die
Anstiegsflanke des Signals flacher wird. So ist es auch gedacht, es
gibt da nämlich eine Regel bei Ansteuersignalen: SO STEIL WIE NÖTIG, SO
FLACH WIE MÖGLICH.

'Andy
Gast #209130
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>ich hatte bisher noch nie probleme mit den strömen. ich hab sogar an
>nem atmega 8 ne led + mosfet direkt am ausgang geklemmt (led nat. mit
>vorwiderstand) und das ganze 4 mal (zwecks schrittmotoransteuerung)
>was bis heute keine probleme mit sich bringt.
hab ich weiter oben geschrieben. ich belaste damit die pins quasi
maximal, es geht aber relativ problemlos (die schaltfrequenz ist
allerdings sehr niedrig, sonst würden ja die led's auch keinen sinn
machen)
Gast #209131
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@Dirk wie  Lucky Fu gesagt hat, es geht, aber der Hacken ist eben die
Taktfrequenz. Wenn du das Ding mit 200KHz ansteuern willst, dann glaube
ich kaum, dass der Ausgang vom AVR das aushält. Bei Cgs=530pF  (laut
Datenblatt von BUZ72)werden da einiges an Leistung hin und her
geschoben. Ansonsten ist es OK.
Gast #209132
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Nein, nein, so hohe Frequenzen habe ich nicht.
Q2 dient nur zum Laden des Akkus und wenn der voll ist wird dieser
gesperrt ( 2 Punkt-Regler) und wird vom µC gesteuert.

Q1 und Q2 sind wie ein Relais mit einen Wechsler der entweder die eine
oder die andere Spannung angelegt wird, wenn vom Step-Down abgeschaltet
wird bei einen Stromausfall.


Thx2all

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