Gast
#2918464
Hallo zusammen,
zum 31. August dieses Jahres wurde ja für alle Fernsehsender die
sogenannte "Lautheitsnormierung" (EBU Recommendation R 128) eingeführt.
Hier fällt auch der Begriff des "Maximum True Peak Level", gemeint ist
der "echte Spitzenwert" eines Audiosignals, bezogen auf eine unendlich
kurze Zeit.
Die früher und bis vor Kurzem noch üblichen "Peakmeter", genauer Quasi
Peak Program Meter haben ja über eine gewisse Zeit den Spitzenwert (den
Echten) gemessen und dann einen RMS-Wert (x0,71) daraus gebildet, der
dann angezeigt wurde.
An den QPPM-Geräten konnte man auch oft die Integrationszeit varieren
(10ms/5ms/0,1ms ("fast mode")).
Dieser Effektivwert ist aber nur bei Sinussignalen korrekt, bei
Musik&Sprache nicht immer unbedingt.
Nur warum hat man damals festgelegt, einen RMS-Wert anzuzeigen, wenn
dieser oft falsch angezeigt wird?
RMS ist ja leistungsbezogen, was hat es damit auf sich?
Dieser Aspekt fällt nun komplett weg.
Wie müsste man vorgehen, wenn man ein QPP-Meter auf "True-Peak"-Messung
umbauen will?
"Fast-mode" und einfach die enstprechende RMS-Wandlungs-Elektronik
(Gleichrichtung?!) überbrücken?
Grüße,
John
