Problem mit Schaltnetzteil

Gast #212230
Lesenswert?

Hallo

ich bastle grad an einem Gegentakt-Wandler. Es funktioniert in soweit,
dass an der Spule etwas induziert wird. Nur fließt primärseitig ein
viel zu hoher Strom (200mA-1A) selbst wenn ich sekundär nur ein kleines
Glühlämpchen betreibe. Auch im Leerlauf, also mit unbelasteter
Sekundärseite, fließt primär ein sehr hoher Strom wenn ich den Duty
Cycle langsam hochdrehe. Woran könnte das liegen?

Die Frequenz beträgt 40Khz; die Spule hab ich aus einem PC-Netzteil
ausgebaut. Die Primärwicklung hat 8 Windungen mit Mittelabgriff. An die
Mitte kommen +12V, und mit 2 FET's schalte ich die beiden äusseren
Abgriffe abwechselnd gegen Masse. Die Sekundärseite hat den gleichen
Aufbau: 8 Windungen mit Mittelabgriff.
Gast #212231
Lesenswert?

Hast du die Spule neu gewickelt, oder was die schon so ?
Eine symmetrische Spule mit 1:1 Wicklungen habe ich noch nie in einem
PC Netzteil gesehen.
Welche Farbe hat die Spule, und welche Bauform ?
Gast #212234
Lesenswert?

Gegentaktwandler sind extrem empfindlich gegen ungleichmäßige
Ansteuerung der beiden primären Wicklungshälften, da dann eine
Vormagnetisierung durch den (Unsymmetrie-)Gleichstrom entsteht.
Manche Schaltungen haben zum Ausgleich einen Kondensator in der
Zuleitung zum Mittelanschluss der Primärseite.
Das sperrt dann automatisch den Gleichstrom aus.

Dieter
Gast #212235
Lesenswert?

Die Ansteuerung kommt von einem Mikrocontroller als PWM-Signal. Die
positiven Flanken toggeln ein D-Flipflop zwischen 0 und 1 und damit
wird das Signal ge-undet immer abwechselnd auf den einen und den
anderen FET gegeben. Hab ich da einen logischen Fehler drin?

Aber danke für den Tipp, ich werd mal einen Kondensator versuchen. Hast
Du einen Vorschlag für die Dimensionierung?

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren