Gast
#2933930
Hallo zusammen, ich grüble gerade über ein Problem nach: In modernen Autos mit Otto-Motor gibt es eine beheizte Lambdasonde. Bei hochmodernen Autos wird die Heizung vom Steuergerät auf konstante Temperatur geregelt. Also es wird irgendwie nachgeschaut, wie heiß die Lambdasonde ist und dann entsprechende Strom drauf gegeben. Ich vermute, man nimmt den temperaturabhängigen Widerstand der Heizwendel zur Ermittlung der Lambdasondentemperatur. Hier haben wir einen richtigen Regelkreis mit Rückkopplung und allem drum und dran. Früher hatten die Lambdasonden eine 'selbstregelnde' Heizung. Die Heizwendel hatte PTC-Charakteristik. Wurde die Lambdasonde heiß, stieg der Widerstand der Heizwendel und die Stromstärke und damit die Heizleistung verringerte sich. Meine Frage: Kann man das wirklich 'Regelung' nennen? Irgendwie sehe ich die Rückkopplung nicht, also wo hinten etwas nachgeschaut wird, damit vorne etwas korrigierendes verändert wird. Wer kann mir das erklären? Danke und vlg Karli