Die Ausgangsstufe muss 10V an 100 Ohm treiben.
Wobei die ersten 50 Ohm der in Reihe liegenden Widerstand zwischen
Ausgangsstufe und Ausgangsbuchse sind, um die 50 Ohm Innenwiderstand zu
erzeugen, ( Die Ausgangsstufe wird auf Grund seiner Gegenkopplung
annähernd 0 Ohm Ausgangswiderstand haben ), und die zweiten 50 Ohm die
Last am Ausgang sind.
Am Ausgang erscheinen dann 5V.
Also 10Veff an 100 Ohm sind 1Watt. ( 10V²/100Ohm)
An jeden Widerstand fallen dann 5V²/50 Ohm = 0,5 Watt ab.
Will man die 10Veff nicht als EMK , sondern an 50 Ohm Last, so muss die
Endstufe 4Watt an 100 Ohm abgeben können. Das wären dann an jedem
Widerstand 2 Watt.
Es ist also tatsächlich so das die Ausgangstufen von
Funktionsgeneratoren mit 50 Ohm Ausgang kleine Leistungsendstufen haben.
Üblich ist bei Funktionsgeneratoren eine Leerlaufspannung ( EMK ) von
20VSS
Das sind 7,07Veff. An 50 Ohm sind das dann etwas mehr als 3,5Veff.
7,07Veff an 100 =hm sind dann 0,5W die die Endstufe aufbringen muss.
Was dann wiederum eine Ausgangsleistung an der angepassten Last von
0,25W entspricht. Nur wenige Generatoren erzeugen höhere
Ausgangsspannungen.
Ralph Berres