CMS für kleine Geschäftshomepage

Gast #3013415
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Hallo zusammen,

für den Betrieb (Einzelhandel) meiner Eltern würde (oder sollte :-))ich 
eine kleine Website aufsetzen.
Ich hab zwar schon Erfahrung auf dem Gebiet, aber die ist nicht mehr 
ganz aktuell.

Vor fast 15 Jahren hab ich mit reinem HTML und CSS eine typische 
"90er-Jahre-Homepage" gebastelt.
Später dann den Unterbau für ein bischen größeres Projekt.
Eigenes Newssystem (mit Fotoupload, wählbaren Stylevorlagen, etc.) und 
Gästebuch mit PHP und SQL. Über einen Adminzugang konnte man die Inhalte 
verwalten.
Das hat damals lange und gut funktioniert und wurde von mehreren Usern 
benutzt.

Jetzt hatte ich mit der Thematik aber schon länger nichts mehr zu tun.
Mittlerweile gibts ja Content-Management Systeme, die einem die meiste 
Arbeit, vor allem die Programmiererei, abnehmen.
Sowas würde ich gerne benutzen.

Könnt ihr mir da ein bestimmtes System empfehlen?
Es sollte möglichst einfach sein. Ich brauch jetzt nicht die 
Überfeatures.
Wichtiger ist eher, dass ich mich schnell einarbeiten und die Seite 
aufsetzen kann.
Wenn diese steht sollten meine Eltern in der Lage sein (nachdem ich 
ihnen paar mal geholfen habe :-)) selbst Inhalte hinzuzufügen, z.B. wenn 
eine Ausstellung oder ein Markt bevorsteht.

Viele Grüße,
lugge
Gast #3013443
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Das geht ja zackig heute morgen, danke euch :-)

Über Joomla hab ich mich vor einiger Zeit mal eingelesen. Scheint ja 
sehr viel zu können, und ist dementsprechend recht umfangreich.
Prinzipiell scheue ich ja nicht vor einer gewissen Einarbeitungszeit 
zurück. Aber wenns auch einfacher geht hab ich auch nichts dagegen.

Wordpress klingt interessant.
@ Daniel F.:
Kannst du deine Aversion vielleicht begründen? :-)
#3013456
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sicher kann ich das,

ich arbeite seit ca. 3,5 jahren als webentwickler und habe in der zeit 
sixcms lieben gelernt (wenn es kochen könnte würde ich es glatt heiraten 
;-) ). es ist einfach ein professionelles multiuser, multiprojekt cms, 
mit dem man alle freiheiten hat die man sich nur vorstellen kann.
zwischendurch musste ich zwei oder drei projekte mit wordpress umsetzen 
- für die umsetzung habe ich jeweils länger gebraucht als ich mit 
"unserem" cms gebraucht hätte. diese überstunden und auch die "komische" 
syntax, die wordpress teilweise verwendet (die komischen schleifen, ...) 
haben einfach eine abneigung gegen das teil aufgebaut.

joomla habe ich vor längerer zeit mal für eine vereinshomepage 
eingesetzt - das hat ganz gut funktioniert, aber der aufbau von 
templates bzw. die syntax war - für mich - noch grauenhafter als die von 
wordpress...

also alles in allem sind es nur persönliche abneigungen - mein bruder 
z.b. schwört auf wordpress und will nichts anderes verwenden...
Gast #3013487
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Ok, wenn man beruflich was anderes (besseres, teures) gewohnt ist will 
man selten auf die freien Alternativen ausweichen, das kenn ich :-)

Ich hab mich mal grob eingelesen.
Ursprünglich war WordPress ja ein reiner Blog.
Mittlerweile - wohl auch durch PlugIns - gehts schon eher in Richtung 
"vollwertiges" CMS.

Merkt man diese Blog-Ursprünge denn noch sehr?
Muss man da viel rumdoktoren wenn man diese nicht nutzen will?

Blogging scheint ja immernoch der Haupteinsatzzweck zu sein, deshalb 
frag ich.

Grüße,
lugge
Gast #3015070
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Du kannst in Wordpress auch ohne ein einziges PlugIn statische Websites 
erstellen. Du mist kein PHP, kein HTML u.s.w. können. Einfach im 
integrierten Editor eine Seite bauen und veröffentlichen.

Alles andere kann man machen. Du kannst dir den Webspace mit PlugIns 
voll ballern, mußt du aber nicht. Du kannst auch PHP programmieren oder 
direkt HTML-Code zum erstellen der Seiten benutzten, mußt du aber nicht.

Lad dir doch einfach mal XAMPP von den Apache Freunden runter. Oder die 
fertige Testumgebung mit XAMPP und Wordpress. 
(http://presstalk.de/blog/wordpress-fertig-lokal-xampp-installiert.htm) 
dann kannst du es einfach austesten.
Gast #3015139
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Drupal: drupal.de

Ist zwar schon eine Weile her, dass ich mich mit Webdesign, PHP usw. 
beschäftigt habe, aber damals habe ich Drupal nach einer kurzen 
Einarbeitungszeit zu schätzen gelernt. Meiner Meinung sehr flexibel und 
leicht modifizierbar - im Gegensatz zu beispielsweise Joomla. Von ganz 
einfach mit den Basismodulen bis komplex durch unterschiedlichste 
Plugins ist da eigentlich alles möglich. Die Templates dürfte man mit 
Grundkenntnissen in HTML & CSS in den Griff bekommen, so ist auf Basis 
des Standardthemes auch schnell etwas eigenes ansehnliches erstellt.
Drupal ist letztendlich eine relativ gut skalierbare Allroundlösung, 
geht von den Möglichkeiten in Richtung Typo3, nur mit dem Unterschied, 
dass sich auch ganz gut klein anfangen lässt.

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