Guten Abend, ich habe auf http://people.freenet.de/khruehlow/Thomas_Platinen/Thomas_Platinen.html gelesen, dass man für den AT Tiny 2313 keinen Quarz oder RC Schwinger braucht, weil er über einen internen 8 MHz Oszi verfügt.... Heisst das, ich muss keinen externen Q Quarz anschliessen, wenn ich ihn in einem eigenen Projekt verbaue ?
Gast
#217379
Richtig. Und du kannst die frei gewordenen Pins als IO verwenden. MfG HG
Gast
#217380
Richtig! Interner calibrierter Oszillator 4 MHZ oder 8 MHZ ... siehe Datenblatt auf www.atmel.com Ich bin feiern tschöö! Grüße Cpt
Gast
#217381
argh ich bin zu langsam
Wooow....Danke Hartmut für die Auskunft, danke Cpt. Kacke...ich bin schwer beeindruckt, das ging ja schnell, Leute. Guten Abend noch und viel Spass beim Feiern!
Gast
#217383
Hi. Dazu mal noch ne schnelle Frage. Ich möchte ein Nokia 3310 Display mit einem Attiny2313 ansteuern. Genügt dazu der interne Oszi oder brauche ich da einen bestimmten externen Oszillator? Habe bisher noch nicht mit dem SPI gearbeitet, daher hab ich keine Ahnung wie das abläuft. Muss da wie beim USART eine feste Taktfrequenz eingestellt werden oder friemeln sich Mikrocontroller und LCD Controller das schon irgendwie hin? g cya, André
Gast
#217384
Andre, der AT Tiny 2313 hat einen internen Oszi mit 8 MHz Taktfrequenz , d.h. Du brauchst für die Ansteuerung Deines Displays keinen externen Oszi. Ich habe selbst noch nicht mit SPI gearbeitet, denke aber, dass es keinen Unterschied macht, ob Du SPI oder USART verwendest, jedenfalls, was den Oszi angeht nicht.
Gast
#217385
Das ist ein Irrtum. SPI ist synchron, dass heisst, es wird ein eigener Takt mitgeschleppt -> sofern man den Empfänger zeitlich nicht überlastet, funktioniert das immer. Bei Uart-Übertragung gibt es keinen mitgeführten Takt, Sender und Empfänger arbeiten mit eigenen (asynchronen) Takten. Damit das Übertragen klappt, muss der Empfänger wissen, in welchen Abständen die Datenbits reintröpfeln, das ist die berühmte Baudrate. Zum Beginn jedes Bytes wird neu synchronisiert (startbit), aber während des Bytes muss es schon halbwegs passen, die Fehler summieren sich während der meist 8 Datenbits. Und da die Bitzeiten letztendlich vom Takt des MCs abhängen, kann ich immer wieder nur vom RC-Osz dafür abraten. Klar, hört man immer wieder, "klappt bei mir seit Jahren fehlerfrei" (was ich nicht glaube, selbst bei exakter Baudrate gibt es ab und zu Übertragungsfehler ). Es geht bei einem ordentlichen Design nicht darum, was im Kämmerchen bei 23° funktioniert, sondern was im richtigen Leben ausreichend gut funktioniert. Dazu gehören Temperaturschwankungen und Betriebsspannungsschwankungen. Lange Rede, kurzer Sinn: wenn UART, dann Quarz oder Keramik-Resonator. Bei SPI ist das Timing nicht kritisch, dafür reicht der RC.
Gast
#217386
Danke Euch beiden!
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