Alle Kinder essen Lasagne.

Gast #3073440
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Thomas Sch. schrieb:
> Wieviel Jäger ist eigentlich in Jägerhacksteak ?

Und wieviel Kind im Kinderschnitzel?

Wilhelm Ferkes schrieb:
> wenn ich auf weiten Fahrten unterwegs war, die auch
> den späten Abend oder die Nacht beinhalteten, da ist man froh, bei einem
> Mc.D. was zu bekommen, oder?

Das ist leider wahr. Wenn ich lange Wartung mache und dann noch was 
Essen will, ist Subway meist schon zu, von Pizzarien ganz zu schweigen.

Aber ich kann euch beruhigen, auch in Fr schmeckt McD genauso bäh wie 
bei uns. Das wenigstens ist standardisiert.
Moderator #3073475
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Zum Thema Döner-Qualitäten:

In meiner Gegend gab es einen Dönerladen mit Massivfleisch. Der war zwar
etwas teurer als der Durchschnitt, aber das Zeug hat wirklich excellent
geschmeckt. So gut, dass er bei der Stiftung Warentest vermutlich durch-
gefallen wäre, weil der Geschmack nicht "typisch" war (so etwas passiert
leider tatsächlich recht oft bei solchen "Tests": die schlechtere, aber
allgemein vorherrschende Qualität stellt die Referenz dar).

Dann gab es noch einen anderen Dönerladen mit einem Gemisch aus Massiv-
fleisch und gestrecktem Hackfleisch. Das Massivfleisch war aber mitunter
so zäh, dass man es beim besten Willen nicht beißen konnte. Da wäre es
mir lieber gewesen, sie hätten das Fleisch ebenfalls durch den Wolf
gedreht. Aber wahrscheinlich wäre dieser daran kaputt gegangen ;-)

Beide Läden existieren heute nicht mehr. Der erste hat wohl wegen der
besseren Zutaten zu wenig Gewinn gemacht, dem zweiten ist vermutlich die
Kundschaft weggelaufen.

In welchem von beiden mehr Pferd drin war, kann ich im Nachhinein nicht
mehr beurteilen ;-)
#3075058
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Ben _ schrieb:
>> Hat man schon mal all die Döner und
>> Lasanges auf Chitinspuren untersucht?
>
> Das Zeug kommt dann aber eher von den ganzen Küchenschaben und anderen
> Spinnentierchen, die sich in die Maschinen verirren und morgens beim
> Start derer mit einem leisen Knack im Endprodukt verschwinden.

Ach, Chitin ist doch gut, das hilft doch gegen Malaria.
Oder war das Chinin. ;-)

Aber es geistern ja immer noch Pferdenachrichten rum, obwohl ja schon 
wieder Hühner und Milch angesagt waren.
Irgendwo müssen ja riesige Pferdeherden wie im Western rumlaufen um alle 
Fleischprodukte damit versorgen zu können.
Die Pferdezucht ist doch gar nicht so durchindustrialisert wie bei Rind 
und Schwein, oder gibts da auch riesige Stall- und Mastanlagen. 
Irgendwann muss doch auch das letzte vereinsamte Dorfpferd von den 
rumänischen Straßen verwurstet sein.
Ist Esel als nächstes eigentlich ein Schritt rauf oder runter?
Und wo sind eigentlich all die Zebras hin? Ich hab hier schon lange 
keins mehr gesehen!
#3075114
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Michael L. schrieb:
> Bitte regelmäßig Haustiere, Kinder und Verwandte durchzählen. ;-D

Und auch bitte unbedingt diese Reihenfolge einhalten.
:-)

Timm Thaler schrieb:
> Ach was, Katzen gibts doch in den Dörfern meist mehr als genug.

Ich habe gehört, es gibt kaum noch Dörfer,
in denen es lecker Fleisch UND auch noch Katzen gibt...
;-)


Ben _ schrieb:
> Das Zeug kommt dann aber eher von den ganzen Küchenschaben und anderen
> Spinnentierchen, die sich in die Maschinen verirren und morgens beim
> Start derer mit einem leisen Knack im Endprodukt verschwinden.

Ach, DESWEGEN knackt das immer so komisch,
wenn ich mal wieder den Fleischwolf anwerfe...
;-)
#3075162
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Wilhelm Ferkes schrieb:

> Soll ich mein Dosen-Hacksteak, was gestern etwas chemisch schmeckte,
> jetzt noch essen?


Mach doch was Anderes - kauf Dir ne größere Menge Hackfleisch, dazu ein 
paar Eier, Zwiebeln, geriebene Semmel oder Du nimmst alte Brötchen, 
Salz, Pfeffer, bischen Öl, +Gewürze nach Gusto

Dann brätst Du Dir selbst einen großen Haufen Frikadellen und frierst 
die so ein, dass Du sie einzeln wieder rausnehmen kannst.

2 Minuten Mikrowelle - lecker, preiswert und schmecken so, wie Du sie 
abgeschmeckt hast. Nicht chemisch und Du weißt was drin ist.

Puristen würden wohl noch das Fleisch beim Fleischer aus einem Stück 
häckseln lassen.

Besser geht's nicht, in einer guten halben Stunde zu schaffen.
#3076393
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..wenn sich das arbeitende Volk diskriminiert fühlt,möchte ich mich 
höflichst entschuldigen.
Der Ausdruck " nichtarbeitende Bevölkerung" ist recht speziell
zur DerDerRR
P.S.
LRS-Klassen
Das hatten schon bekannte Politiker und Wissenschaftler.
Nur Begrenzte nutzen dies als Argument.
LOL
Gast #3077253
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Juppi J. schrieb:

> Anfang der 60er,konnte man für 1-1,5 M (DDR) sich richtig den Wanst
> vollschlagen.
> Man war da sicher es war nur Pferdefleisch,anderes Fleisch war
> wesentlich teurer.

Pferdefleisch war wohl aber mal "in". Zum Thema Pferdefleischskandal 
fragte ich meine Mutter diese Woche mal, und sie sagte, daß es früher in 
der Kindheit in ihrem Dorf einen Pferdefleischer gab, so um 1940-1950 
herum. Das Dorf hatte noch reichlich Ackergäule, bevor die Bauern 
Trecker bekamen.

In meinem Dorf gab es Ende der 1960-er Jahre noch einen einzigen 
Ackergaul, danach bis Mitte der 1990-er überhaupt kein Pferd mehr. 
Pferde kamen danach erst wieder auf, aber zum Hobby, Reitsport, oder 
Touristenattraktion. Das waren aber ganz andere Pferderassen. Der 
Ackergaul ergibt ja von der Masse und Größe fast zwei Reitpferde, ein 
ganz anderes Kaliber, fast schon ein halber Elefant. Ruhiger als 
Reitpferde sind diese Viecher vom Gemüt auch.
#3078999
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Bei uns um "die Ecke" gibt es einen Fleischer
der als "Pferdeschlaechter" bekannt ist.
Geschlachtetes Ross gibt es da aber schon laenger nicht mehr.
Ich haette naemlich gerne mal die angeblich
hervorragenden "Pferdebouletten" gekostet die von
Einheimischen Buergern so hoch gelobt wurden/werden.
Aber die gibt´s ebend nicht mehr.
Das soll vor 25-30 Jahren anders gewesen sein.

Zu dem Thema langer Autofahrten und einkehr bei McDoof
oder so, muss ich zugeben, das nachts meist sehr wenig
alternativen bestehen. Leider meide ich die
mittlerweile auch, weil ich spaetestens an der
naechsten Raststaette mit solchen Fastfood-Restaurant
schon wieder Hunger verspuere.
Irgendwie haelt der Saettigungsfaktor nicht lange an.


Gruss Asko.
Gast #3079010
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Asko B. schrieb:

> Irgendwie haelt der Saettigungsfaktor nicht lange an.

Für lange Autofahrten bewährten sich bei mir Salamibrote, am besten 
Schwarzbrot, und auf dem Fußboden der Rücksitze gelagert. Da passiert 
klimatisch dann am Tag nicht so viel. Das ist nach 18 Stunden noch 
richtig gut. Notfalls eine Dose Erdnüsse, und auf jeden Fall ein paar 
Flaschen Mineralwasser dabei. Da kann nichts schlimmes mehr passieren.

Ich fand es nachts aber nett, alle 200km auf der Autobahn mal das große 
M zu sehen, und abzubiegen. Pommes und gute Salate haben die, das muß 
nicht unbedingt ein Artikel mit einem Fleischpad drinne sein, wenn man 
das nicht mag.
#3079023
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Für lange Autofahrten bewährten sich bei mir Salamibrote, am besten
> Schwarzbrot, und auf dem Fußboden der Rücksitze gelagert. Da passiert...

Das macht sich bei uns schlecht....hinten sitzen auch noch
Kollegen, und ich mag nix essen wo andere schon stundenlang
draufrumgetrampelt haben.  ;-)
Wobei aber auch die Aufbewahrungszeit nicht das Thema ist.
Von Berlin bis Duesseldorf oder Duisburg oder Muenchen oder
Stuttgart sind es "nur" 6,5 bis 7 Stunden.
Frankfurt kann schon mal laenger dauern...grins...

Ich bin mal laengere Zeit die A2 hoch und runter geduest.
Immer im Wochenrythmus. Da hat sich dann "eingebuergert"
ein Fahrerwechsel in Herford. Da gibts lecker Bockwurst.
Nicht die kleinste...nicht die billigste...aber ebend gut.

Gruss Asko.

PS: Was in der Bockwurst drin ist, ist mir echt "Wurst"
    solange ich keinen Brechreiz beim "unter die Nase
    halten" bekomme.

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