Lampenumbau wäre wohl die beste Lösung, zumal sonst für Standlicht,
Fahrlicht, Blinker links und Blinker rechts je ein eigener Wandler
verfügbar sein müßte, so wie die Lampen einzeln geschaltet werden.
Sofern Betrieb mit nur 1 Wandler mögl. wäre, würde bei dessen Defekt die
komplette Anhängerbeleuchtung ausfallen. Ich kann mir nicht vorstellen,
daß so etwas zulässig ist (auch seitens der Kfz-Versicherung).
Eine Alternative zum Lampenumbau wäre ein Wandler und einige 24-Volt-
Kfz-Relais in Nähe der Kfz-Steckdose. Die Relais werden einzeln über die
vom Armaturenbrett kommenden Adern ein-/ausgeschaltet (ausprobieren, ob
Blinker wie üblich blinken), während die Relaiskontakte die einzelnen
Lampen bzw. deren Adern an der Steckdose an den Wandler-Ausgang
schalten.
Der Wandler sollte so leistungsstark sein, daß alle Lampen am Anhänger
gleichzeitig brennen können (bei Fahrt nachts mit Warnblinkanlage).
Übrigends bestehen einfache Wandler aus einer simplen Schaltung zur
Spannungsstabilisierung, die parallel geschaltete Leistungstransistoren
(z.B. 2N3055) mit Emittervorwiderständen, eine 15-Volt-Zehnerdiode und
wenige weitere Bauteile enthält.
Solche Wandler gehen bei ungünstigen Bedingungen gerade im LKW öfter
kaputt, z.B. durch Kurzschluß bei Verschmutzung, Korrosion, Überhitzung.
Sobald die Zehnerdiode den Geist aufgibt (Unterbrechung), liegen 24 V am
Ausgang des Wandlers !