So, wie Deine Signale aussehen, wills Du einen analogen Eingang treiben
und Deine digitalen Ausgänge filtern?
Bist Du sicher, dass Dein Eingang so aussieht? Meistens ist das doch ein
Differenzverstärker und dessen Aufgabe ist es ja gerade, die Differenz,
die Du erzeugst, potenzialunabhängig zu verstärken (und dies tut er
für gewöhnlich auch - abgesehen von seinem common mode Anteil, den er
nun mal hat.)
Damit brauchst Du keine Masse mitzuliefern! Was sollte er auch damit
anfangen? Im Gegenteil: Das Endgerät hat seinen eigene Masse und die
dürfte in diesem Fall im Bereich Deiner Digitalmasse liegen. Deine
Kunstmasse kann er garnicht verarbeiten. Wenn Du die für andere Zwecke
benötigst, solltest Du sie auch besser mit Spannungsregelung ausführen,
also mit zumindest einem OP.
Ausserdem sehe ich noch einen Fehler: Der Eingang dürfte sich auf 1Vss
mit 1kOhm (insgesamt an den beiden Polen "plus" und "minus") beziehen,
weswegen der Spannungsteiler nicht stimmt. Du musst wechselstrommässig
beide Zweige parallel sehen, woraus sich jeweils 2kOhm und damit 1k
ergeben - ohmsch betrachtet. Zudem sollte Dein Eingang auch noch eine
Eingangskapazität besitzen. Die kannst Du deinem letzten Kondensator
rechnerisch parallel schalten.
Realistischer ist ohnehin die Annahme, dass Deine Ausgänge zwischen 0,2V
und 3,1V schalten, also etwa 3V Hub haben. Du musst
gleichspannungsmässig auf 3:1 herunter und wechselspannungsmässig
schauen, dass Deine Grenzfrequenzen stimmen, also die Deiner Schaltung
deutlich grösser ist, als die des Instrumentes und gleichzeitig wiederm
deutlich geringer, als Deine PWM-Frequenz. Wenn das nicht stimmt, musst
Du es genauer ausrechnen und / oder simulieren. Ich würde aber nicht den
Eingangswiderstand des Messgerätes allein verwenden, sondern noch etwas
parallel schalten und entsprechend niederohmiger werden. Dann hast Du
etwas Toleranz.