So ganz schlau werde ich aus der Sache nicht, es sind drei Tubes zu
sehen.
Der Schwarze, der weiße der außen baumelt und jener, welcher mit einer
Schelle unterhalb des Schalters befestigt ist.
Einer wird Betriebskondensator (Cb) sein, der andere der Anlauf Ca, das
dritte Teil ist was?
Eine Alternative zum Fliehkraftschalter ist das Anlaufstromrelais (gerne
als „Klixon“ tituliert), früher häufig von TI. Eine zweite ist ein
Zeitschaltglied welches den Ca für kurze Zeit dazuschaltet, müsste dann
in dem „baumel Teil“ inklusive eines weiteren C darin sein, macht aber
nicht so richtig Sinn, zwei Ca (vom Bauvolumen geht es, da bei
beschränkter Einschaltdauer und wenig Platz auch elektrolytische C
verwendet werden).
Eine zweite geschaltete Zusatzhilfswicklung macht in meinen Augen auch
keinen Sinn da „toter“ Wickelraum wenn nicht benutzt. Für mehr M muß nur
der Ca vergrössert werden (die Kosten dieser Motoren sind nur von der
Menge an Kupfer und Eisen bestimmt).
Verstehen würde ich es wenn für drei Betriebsfälle ausgelegt:
- Anlauf gegen Druck (max. Ca)
- Betrieb bei Kompressor–Arbeit (viel Cb)
- Leerlauf (wenig Cb)
Der Ein-Aus Schalter ist von Schurter (Weber) mit Unterspannungsauslöser
(das transparente Kästchen welches zwischen den Anschlüssen sitzt), er
kann auch einen Bimetall Überstromschutz beinhalten (je nach Modell).
Der U-Spg. Schutz wird gerne als Wiederanlaufschutz nach Stromausfall
benützt und in Kombination mit der angesprochenen Temperatur-Pille im
Motor hilft er auch bei thermischer Überlastung.
Im Katalog des Motorenherstellers sind nur solche mit Fliehkraftschalter
zu finden (zwei C), man weiß halt nicht was der Kompressor Produzent
noch so dazu baut.
Über weiteres „erhellendes“ würde ich mich freuen...