Gast
#3109179
Hallo zusammen, ich versuche gerade, einen alten, aber ziemlich stylischen Braun-Digital-Wecker zu "restaurieren". Leider hat der alte Mikrocontroller - ein TMS1070 den Geist aufgegeben. Für den digitalen Part habe ich durch die Kombination eines ATtiny 2313 und eines MAXIM 6921 (danke nochmal an das Forum für den Tip) schon einen passenden Ersatz für den TMS1070 gefunden. Leider hat sich beim Aufbau der Schaltung auf einem Steckbrett aber gezeigt, daß es nicht möglich ist, durch Einbau eines 78L05 "zwischen" VDD und VEE (-> siehe angehängter Schaltplan) die notwendigen 5 V für die "modernen" ICs zu generieren. Sobald ich zwischen diesen Punkten den Spannungsregler einbaue, fällt die Spannung von den anfänglichen 20 Volt beobachtbar (d.h. ca. im Sekundentakt) auf unter 5 Volt und damit funktioniert der neue digitale Part nicht mehr. Leider kann ich mit dem analogen Teil im Schaltplan nicht viel anfangen und habe deshalb ein paar Fragen an das Forum: a) Was "macht" die analoge Schaltung im oberen linken Bereich des Schaltplanes nach dem Gleichrichter genau? b) Wieso verhält sich wie oben beschrieben die Spannung bzw. ihr Abfall, wenn ich zwischen VDD und VEE eine übliche 78L05-Schaltung "anklemme"? c) Vielleicht wäre es eine Lösung, zwischen VSS und UL einen Spannungsrichter einzubauen, da zwischen diesen Punkten aber ca. 35 Volt anliegen, würde ich über die maximum ratings des 78L05 gehen. Gibt es eine platzsparende Möglichkeit aus den 35 Volt die gewünschten 5 Volt zu machen bzw. durch eine "Vorschaltung" die 35 Volt z.B. auf 20 Volt als Eingang für den Festspannungsregler zu senken? Ich bin für alle Hinweise dankbar - auch Stichworte für das weitere Suchen! Vielen Dank im Voraus und viele Grüße, Kolbius
